Hannover - Niedersachsen hat ein neues Programm gegen den Sanierungsstau an den Hochschulen im Land aufgelegt. Insgesamt fließen 115 Millionen Euro zusätzlich in die Instandsetzung von Bauten, Hörsälen und Sportanlagen. Das Geld stammt aus dem Hochschulpakt von Bund und Ländern. Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) sagte am Donnerstag in Hannover: „Wir investieren in die für Studium und Lehre genutzten Gebäude und verbessern damit nachhaltig die Studienbedingungen.“
Der Sanierungsstau an Niedersachsens Hochschulen wird auf rund drei Milliarden Euro geschätzt, davon entfallen rund 1,5 Milliarden auf die Unikliniken. Für die Universitätsmedizin Göttingen und die Medizinische Hochschule Hannover hatte das Land bereits vor einem Jahr ein Programm aufgelegt. Bis 2018 sollen insgesamt 160 Millionen Euro zusätzliche Investitionen an beide Unikliniken fließen. Außerdem werden an allen Hochschulen energetische Erneuerungen gefördert.
Von dem am Donnerstag vorgestellten neuen Programm HP-Invest profitieren die Universitäten Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück sowie Vechta, die TU Braunschweig und TU Clausthal, die HBK Braunschweig, die HMTM Hannover sowie die Hochschulen Emden/Leer, Hannover, Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Osnabrück sowie Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth. Die jeweiligen Fördersummen liegen zwischen 1,7 und 11 Millionen Euro. Beispielsweise sollen die Aula in Vechta und der Ballettsaal an der Musikhochschule Hannover erneuert werden.
Eine Übersicht der zehn Hochschulen, die die höchste Förderung bekommen:
11 Millionen Euro Universität Göttingen11 Millionen Euro Universität Hannover11 Millionen Euro Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel 11 Millionen Euro Hochschule Osnabrück 10 Millionen Euro Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth 9 Millionen Euro Hochschule Hannover 7 Millionen Euro Hochschule Emden/Leer 7 Millionen Euro Universität Oldenburg 7 Millionen Euro Technische Universität Braunschweig 6,2 Millionen Euro Universität Osnabrück
