Bümmerstede - Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt: Auf dieser Grundlage wurde vor 65 Jahren die Siedlung St. Peter in Bümmerstede aufgebaut. In Eigenleistung errichteten die Siedler (darunter viele Flüchtlinge und Vertriebene) ihre Häuser selber – unter Schirmherrschaft des damaligen Ratsherrn Jan Koopmann.
Lang ist es her, viel hat sich in der Siedlung rund um die St.-Josef-Kirche verändert – eines aber nicht: der Sinn für die Gemeinschaft. Nicht nur namentlich, sondern auch mit Taten hält ihn die Siedlergemeinschaft St. Peter (Verband Wohneigentum Bümmerstede) hoch. Ihr aktueller Plan: „Wir veranstalten erstmals einen Weihnachtsmarkt“, erzählt der Vorsitzende Ulrich Osterhues. „Wir wollen den Anwohnern eine Freude machen und sie mehr zusammenführen“, sagt seine Frau Monika, die zusammen mit Ralf Jokic, Gregor Schnabel, Sandra Pusch und Dirk Förster den Festausschuss bildet.
Am Sonnabend, 28. November, von 13 bis 23 Uhr, soll der Weihnachtsmarkt auf der Grünfläche zwischen der St.-Josef-Kirche und dem Westerholtsweg veranstaltet werden. Und hier kann jeder aus dem Quartier mitmachen. „Viele können ja was, wissen aber nicht, wie sie sich in die Gemeinschaft einbringen sollen“, so Jokic, „hier ist die Gelegenheit, sich mit einem eigenen Verkaufsstand zu beteiligen.“ Selbsthergestelltes soll verkauft werden.
„Den Gewinn darf man selbstverständlich behalten“, betont Monika Osterhues. Für die Verkaufsfläche (und falls nötig für Strom und Wasser) muss man allerdings an den Veranstalter zahlen. „Der Gewinn steht für uns nicht im Vordergrund“, sagt Ulrich Osterhues. Er ist aber schon jetzt überzeugt: „Das wird eine runde Sache.“
Nun ruft die Siedlergemeinschaft zum Mitmachen auf. Bis zum 18. November können Stände schriftlich angemeldet werden per Mail an gemeinde@buemmersteder-weihnachtsmarkt.de.
