Bürgerfelde - Die Siebenbürger Straße ist in einem desolaten Zustand: Darüber sind sich Anlieger und Stadt einig. Doch mit dem Ausbau, so wie ihn die Verwaltung vorsieht, sind viele Anwohner nicht einverstanden. Und sie kritisieren den Informationsfluss der Stadt. Um geschlossener aufzutreten, wurde nun die Siedlergemeinschaft Siebenbürger Straße gegründet.

Sie setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden Jens Hansen, Christiane Pelzer (2. Vorsitzende), Knut Kallwellis (Beisitzer), Britta Gramberg-Scholz (Beisitzerin), Uta Rohde (Schriftführerin) und Christoph Sandhaus (Kassenwart). Bei der Gründungsversammlung wurden sie von Siegfried Schliedermann, Vorsitzender der Kreisgruppe Oldenburg-Ammerland im Verband Wohneigentum, unterstützt.

Erster Beschluss: „Wir lehnen den Ausbau der Siebenbürger Straße ab“, sagt Jens Hansen. Die Anwohner favorisierten eine grundsätzliche Instandhaltung. Ein einheitliches Gesamtkonzept für einen Ausbau könne es erst unter Berücksichtigung der Bürgerwünsche geben, „wenn auch die Anwohner der vorderen Siebenbürger Straße vom Rauhehorst bis zur Alexanderstraße in die Planung einbezogen werden“, betont Hansen. Seiner Auskunft nach wurden bisher nur die Anlieger vom Mittelweg bis zum Rauhehorst von der Stadtverwaltung informiert – eben jenem Abschnitt, in dem im Frühjahr mit dem Ausbau begonnen werden soll.

Für die Ratssitzung am Montag, 18. Februar, 18 Uhr, im PFL, hat die Siedlergemeinschaft Fragen zum Gesamtkonzept und zur Informationspolitik eingereicht.

Susanne Gloger
Susanne Gloger Redaktion Oldenburg