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Siedlergemeinschaft „Wir werden weiter kämpfen“

SANDE - Die Kritik am „sehr schleppend“ verlaufenden Beweissicherungsverfahren für die Anlieger der Sander Bahnstrecke – die mit Blick auf den zunehmenden Güterverkehr Schäden an ihren Häuser befürchten – sowie die Absage der Kostenübernahme durch den Rechtsschutzversicherer des Verbandes Wohneigentum stand zwar im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Sande(die

NWZ

  berichtete). Es ging aber auch um den Rück- und Ausblick auf die Aktivitäten des Verbandes.

Der zum Jahresbeginn 204 Mitglieder zählende Verband wird weiterhin von Rainer Galli geführt. Galli kündigte mit Blick auf den Bahn-Ärger an, „nicht aufgeben zu wollen und für den Verband weiter zu kämpfen.“ Im Namen mehrerer Mitglieder hatte Jörg Beutz kritisiert, dass der Verband in der Frage nicht vorankomme.

Galli blickte für die Siedlergemeinschaft Sande im Verband Wohneigentum auf ein Jahr zurück, das neben dem Thema „Bahnstrecke“ und Vortragsveranstaltungen mit Spieleabenden, Radwanderungen, Pflanzenbörsen, Festen, Ausflügen und mehrtägige Fahrten auch viel geselliges Programm bot.

Neben Galli wurden sein Stellvertreter Erwin Kreutzberg, Schriftführerin Edith Wahnbaeck sowie Kassenwart Manfred Husmann wiedergewählt.

Bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder gab es Blumen und Urkunden zum Teil auch in Abwesenheit für Frank Bellenberg und Anna Marie Schlumperger (25 Jahre), Gisela und Dieter Günter, Margarete und Hans-Joachim Gogler, Horst Abraham, Anneliese Willmann und Heinz Badberg (40 Jahre) sowie Erika Ottmann (50 Jahre).

Bürgermeister Josef Wesselmann ging in seinem Grußwort an die Siedler auf die aktuelle Finanzkrise in Sande ein und kündigte einen „schmerzhaften Schnitt“ an, dem sicher auch viele über die Jahre liebgewonnene freiwillige Leistungen zum Opfer fallen werden. Vorrang bei allen Haushaltsüberlegungen haben jetzt die Bahnprojekte. Ideen wie die Landesgartenschau könne man nicht weiter verfolgen.


Das Thema Kavernenbau und die Auswirkungen auf das Sander Gemeindegebiet werde bei einem öffentlichen Informationsabend am 20. Februar in Sande behandelt.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever
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