Bad Zwischenahn - Eine gute Idee, handwerkliches Geschick und eine gehörige Portion Innovationsbereitschaft – Kathleen Ruhbach hat davon nach Ansicht der Jury beim Wettbewerb „Die gute Form“ am meisten bewiesen. „Ganz knapp“, wie Hergen Garrelts bei der Preisverleihung im Alten Kurhaus betonte: „Wir hatten diesmal ein hartes Rennen“, deutete der Diplom-Designer, der gemeinsam mit Sibylle Heppner und Hartmut Carstens die Bewertung vornahm, den knappen Ausgang an.
Zwar waren beim Wettbewerb der Tischlerinnung, zu dem auch eine zweitägige Präsentation der Gesellenstücke im Alten Kurhaus gehörte, in diesem Jahr „nur“ zwölf Arbeiten und angehende Tischler vertreten. Diesen aber gab die Jury durchaus gute Noten. „Alle haben das erste Mal ein Möbel gefertigt“, zollte Garrelts den jungen Menschen Anerkennung. „Das ist eine große Aufgabe.“ Herausgekommen seien dabei „alles tolle Stücke“. Neben Idee, Geschick und Innovationen spiele auch die Materialauswahl und deren Zusammenspiel eine wichtige Rolle. „Wer die wenigsten Fehler macht, landet ganz weit vorne.“
All das am besten umgesetzt habe Kathleen Ruhbach, die bei der Firma Oltmanns (Wiefelstede) lernt. Ihr Schachspiel sei handwerklich hervorragend gearbeitet, dabei aber aufs Wesentliche reduziert. Knapp dahinter landeten Eike Bruns (Ausbildungsbetrieb: Carsten Schulz, Edewecht) mit einem Schrank in Nussbaum und Jan-Michel Winzer (Tischlerei Gattermann & Wilms, Bad Zwischenahn) mit einem Barschrank in Esche.
