Von den Silberkerzen, Cimicifuga, existieren ein gutes Dutzend Arten, die in den nördlichen, gemäßigten Zonen unserer Erde beheimatet sind. Diese Stauden gehören zu den Hahnenfußgewächsen, die meist erst nach einigen Jahren ungestörten Wachstums ihre volle Schönheit entwickeln.
Bereits ab dem Frühjahr entwickeln die Stauden reichlich Laub mit vielen zierenden dreiteiligen Blättern, die den Boden gut bedecken. Je nach Art schieben sich dann von Sommer bis Spätsommer die jedes Jahr zahlreicher werdenden, straff aufrechten Blütenstängel empor. Hohe Silberkerzen benötigen an windigen Standorten einen Staudenhalter oder müssen angebunden werden. Versäumt man diese Arbeit und neigen sich die mehrere Wochen haltenden Blütenstände im Wind, wachsen sie an den Spitzen aufrecht weiter, und optisch nicht so dekorative schlangenförmige Blüten sind die Folge.
Silberkerzen verlangen im Garten einen frischen, humosen Boden und einen halbschattigen bis schattigen Standort. Auf leichten Böden und an einem sonnigeren Platz kann man die Standortnachteile verringern, indem man mit einer ständigen Mulchschicht aus Gras oder anderen Pflanzenresten für einen stets feuchten Boden sorgt. Eine Mulchung begünstigt auch die Nährstoffzufuhr dieser stark wachsenden Staude; Kompostgaben im Frühjahr und gelegentliche Düngegaben im Sommer mit verdünnter Pflanzenjauche unterstützen das Wachstum.
