SILLENS - Mit 1400 Besuchern kamen in diesem Jahr zwar weniger als in den Vorjahren in das Wurtendorf Sillens zur traditionellen „Mega-Disco“. Aber das hat bei den Veranstaltern vom Sillenser Bürgerverein nicht zu Verstimmungen geführt. Ursprünglich hatten sie 1600 Besucher erwartet.
Positiv angekommen ist hingegen der neue Discjockey im Festzelt, zog der Vorsitzende des Bürgervereins, Hartmut Buchholz, Bilanz. In den vergangenen Jahren hatte es immer eine gute und enge Zusammenarbeit mit Hans-Joachim Twisterling gegeben. Aber der ist aus der Region verzogen und stand nicht mehr zur Verfügung. Also schauten sich die Organisatoren nach einem neuen DJ um. Und in Varel wurden sie fündig. So übernahm in diesem Jahr erstmals Marco Cordes aus Varel die Regie am Plattenteller.
Mit seinem Einstand waren die Sillenser und ihre Besucher sehr zufrieden. Noch am Abend äußerten sich die ersten Party-Gäste zufrieden über die Musikauswahl. Auch Hartmut Buchholz und seine Mitstreiter waren angetan von der Leistung des neuen DJ in Sillens.
Insgesamt sei Pfingsten damit wieder eine runde Sache für die Sillenser und ihre Gäste gewesen, so Buchholz weiter. Wenn die Besucherzahl vom Sonntag auch nicht ganz an das Vorjahresergebnis anknüpfte, so sei doch erfreulich, dass am traditionellen Pfingstball am Sonnabend nach dem Pfingstbaumumzug und dem Aufstellen des Baumes vor dem „Rauchfang“ die Besucherzahl einen Rekord erklommen habe.
Insgesamt waren bei diesem ersten Fest im Wurtendorf schon über 300 Besucher im Zelt, die ausgelassen tanzten und feierten, freute sich der Vorsitzende über die Renaissance des Pfingstballs. Eröffnet worden war der Ball vom diesjährigen Pfingstkönigspaar Antje Dunkhase und Rico Langbein und dem Kinderkönigspaar Sandro Hodel und Lea Gröne.
Wie auch schon in den Vorjahren waren Lose für die Tombola nach wenigen Minuten komplett ausverkauft – sehr zum Bedauern vieler Gäste, die noch Lose ergattern wollten, berichtete Buchholz.
Erfreulich sei für die Sillenser auch, dass keine Vandalen durch das Wurtendorf gezogen seien und auf den Grundstücken nichts zu Bruch gegangen sei. Einen Dank richtet Buchholz deshalb nicht zuletzt an seine Mitstreiter des Bürgervereins, ohne die ein solches großes Fest nicht auf die Beine zu stellen wäre.
Auch wenn in den vergangenen Jahren Anpassungen und Veränderungen nötig gewesen seien, so sei doch immer Pfingsten mit Sillens verbunden geblieben, so Buchholz. Das sei das Verdienst der Sillenser, die sich immer wieder unermüdlich für dieses Pfingstfest einsetzen würden und viel Arbeit und vor allem Zeit investierten.
