Oldenburg - Die Corona-Pandemie schlug sich bei dem Telekommunikationsanbieter EWE Tel (Oldenburg) mit kräftigem Wachstum der Leitungsnutzung nieder. Das bestätigte EWE-Sprecher Gert Lottmann auf Anfrage unserer Zeitung.
Das genutzte Breitbandvolumen sei zum Vorjahr um rund 40 Prozent gestiegen, erläuterte er. Dies sei insbesondere auch in der Woche nach Heiligabend und vor Silvester der Fall gewesen.
Den genauen Nutzungs-Hintergrund kenne man natürlich nicht. Doch dürfte etwa das „Streamen“ von Filmen eine wichtige Rolle gespielt haben. Dabei kommt das Angebot oft per EWE-Leitung ins Haus. Die Menschen seien generell eben „viel im Internet unterwegs gewesen“, so Lottmann.
Der Vodafone-Konzern, der seinen Schwerpunkt auf Mobilfunk hat, erlebte den Jahreshöhepunkt etwas später – nämlich in der Nacht um Silvester. Den Angaben zufolge rauschten zum Jahreswechsel zwischen 20 Uhr und 3 Uhr morgens 16 000 Terabyte Daten in die Häuser – und damit fast 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Das Datenvolumen wächst seit Jahren, auch wegen aufwendigerer Anwendungen, hochauflösenderer Fotos und Videos. Der Anstieg bei Vodafone lag in den Vorjahren bei 20 bis 30 Prozent. Nun war es aber deutlich mehr.
