Oldenburg - Er sieht seinem Vorgänger recht ähnlich. Die Farbe ist ein bisschen kräftiger, die Größe natürlich gleich. Seine Stärken liegen im Detail – Stichwort Sicherheit. Druckfrisch ist er seit Dienstag zu haben und folgt auf seine kleinen Brüder 5, 10 und 20: Der neue 50-Euro-Schein der Europa-Serie.

Filialleiter Heiko Ennen und Wilhelm Gerdes, Leiter Bargeldbereich, haben die neue Note am Dienstag in der Oldenburger Filiale der Deutschen Bundesbank vorgestellt. Ab diesem Tag ist er bei der Bundesbank zu haben. „Aus dem Automaten kommt er dann in circa zwei Tagen“, sagt Ennen, es dauert ein bisschen, bis der 50er es von der Bundesbank in die Filialen geschafft hat.

Mit den neuen Scheinen soll Geldfälschern das Handwerk noch schwerer gemacht werden. Die erkennbaren Sicherheitsmerkmale sind auf der Vorderseite der Banknote konzentriert, zum Beispiel die Smaragdzahl. Die grünliche Farbe der 50 unten links in der Ecke verändert sich, wenn man den Schein im Licht kippt: „Davon habe ich noch nie eine gute Fälschung gesehen“, sagt Gerdes.

Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist ein Fenster mit Porträt-Hologramm. Gegen das Licht gehalten, ist das Porträt der mythologischen Figur Europa in dem leicht transparenten Fenster zu erkennen – ebenfalls schwierig zu fälschen.

Insgesamt 5,4 Milliarden 50-Euro-Banknoten werden über die üblichen Verteilwege – Geldautomaten und Kassenschalter der Banken – in Umlauf gebracht. „Natürlich kann weiterhin mit den alten 50ern bezahlt werden“, betont Ennen. Diese werden schrittweise aus dem Verkehr gezogen.