Auf dem Gelände seines Zentrallagers im Gewerbegebiet Grüppenbühren hat der Discounter Netto zwei Flächen zu naturnahen Wildwiesen samt Insektenhotels für Bienen und andere Insekten umgestaltet. Seit der Aussaat im April summt es auf den 11 000 Quadratmetern „Wohnfläche“ an der Straße Am Rennfeuer immer mehr. Am Dienstag sorgten Ganderkesees Natuschutzbund-Chef Hans Fingerhut und Meike Schröder (rechts), bei der Verwaltung im Fachdienst Natur tätig, für das geeignete Mobiliar des Insektenhotels. Auch größere Wildtiere wie Feldhasen und Wildvögel haben die Netto-Wiesen als neuen Lebensraum angenommen. Mit der Teilnahme am Zentrallager gehe Netto einen weiteren Schritt, um den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren, heißt es in einer Mitteilung des Discounters. „Die Gewerbegebietsbegrünung in der Gemeinde wird von den Betrieben gut angenommen“, betonte Schröder. 2019 haben sich von den angefragten Betrieben laut Verwaltung knapp 20 Firmen aus fünf Gewerbegebieten daran beteiligt. Auch für die Fortsetzung im neuen Jahr gebe es bereits Anfragen von Unternehmen. Insgesamt sei eine Fläche von zwei Hektar zusammengekommen.
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