Lemwerder - „Unterschiedlicher hätten die Themen unserer zweiten Sommertour nicht sein können“, freut sich Harald Schöne, Vorsitzender des FDP-Gemeindeverbands Lemwerder, beim Besuch des Eine-Welt-Ladens, des CVJM-Kindergartens und des Yachthafens Informationen aus erster Hand für die weitere politische Arbeit der Liberalen bekommen zu haben.
Über ihre ehrenamtliche Arbeit im Eine-Welt-Laden berichteten Marion Materny und Christel Krapp-Heckers bei fair gehandeltem Kaffee aus Kamerun und einigen Leckereien aus dem Warenangebot den Teilnehmern der zweiten und damit letzten liberalen Sommertour 2015.
Besonders stellten die beiden Frauen heraus, dass mit den Verkaufserlösen und Spenden ein Schulprojekt in Togo unterstützt wird. „Wir wollen für die Kinder eine Zukunft schaffen“, erklärte Christel Krapp-Heckers das Engagement. Der seit acht Jahren bestehende Eine-Welt-Laden im Gemeindehaus in der Schulstraße verfüge zwischenzeitlich über eine erfreuliche Anzahl von Stammkunden; er ist jeweils donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Flexibilität in der Kinderbetreuung, die sich dem ändernden Bedarf anpasst, ist im CVJM-Kindergarten besonders wichtig, sagte die Leiterin Sabine Schulz den FDP-Politikern. Nicht ohne Stolz stellte sie die neue Betriebs-Kita der Lürssen-Werft mit 15 Plätzen und einer Betreuung bis 17 Uhr vor (die NWZ berichtete).
Schließlich besichtigten die Lemwerderaner Liberalen den Yachthafen, der nach Einschätzung von Harald Schöne „durch die erheblichen Investitionsmaßnahmen von Abeking & Rasmussen ein neues Gesicht bekommt“. Wie berichtet, entsteht bei der Schiffswerft eine neue Produktionshalle. Das Vorstandsmitglied des Weser-Yacht-Clubs, Erich Prößler, erläuterte den FDP-Mitgliedern das A&R-Vorhaben und die Veränderungen für die Wassersportler vor Ort. Trotz der den Standort und Arbeitsplätze sichernden Baumaßnahme sei in Verhandlungen erreicht worden, berichtete Prößler, dass dem Verein keiner der 80 Liegeplätze verloren geht und die Veränderungen des Umfeldes kostenneutral für den 200 Mitglieder starken Verein erfolgen. Auch das Denkmal stehe jetzt nicht mehr versteckt hinter Bootstrailern auf dem Vereinsgelände.
