Sande - Die Sozialstation Sande in Trägerschaft der Gemeinde Sande hat sich nach mehreren Jahren, in denen die Gemeinde die Einrichtung mit jeweils mehreren zehntausend Euro bezuschussen musste, stabilisiert. „Diese Schieflage ist beendet“, teilte Bürgermeister Stephan Eiklenborg am Freitag mit.

Das Wirtschaftsjahr 2014 der Sozialstation Sande konnte mit einem Bilanzgewinn von rund 25 000 Euro abgeschlossen werden. „Ich gehe davon aus, dass der Rat der Gemeinde Sande dazu am 10. Dezember den noch erforderlichen Beschluss fassen wird“, so Eiklenborg.

Auch das Wirtschaftsjahr 2015 dürfte nach vorläufigen Hochrechnungen mit einem deutlichen Bilanzgewinn abschließen. Der für 2016 aufgestellte Wirtschaftsplan ist ebenfalls ausgeglichen und setzt somit die dauerhafte Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation dieses ambulanten Pflegedienstes der Gemeinde Sande fort.

Noch bis vor einem Jahr hat die Sozialstation den ohnehin strapazierten Sander Gemeindeetat belastet. Rückstellungen und Aufwendungen für Altersteilzeitfälle bis 2015 sorgten bei der Sozialstation für ein Gesamtdefizit von gut 33 000 Euro. Diese Aufwendungen fallen inzwischen weg.

Zur positiven Entwicklung trägt zudem die stabile und tendenziell weiter ansteigende Patientenversorgung bei. Derzeit betreut die Sozialstation im Gemeindegebiet Sande mit 15 Mitarbeitern etwa 90 Patienten mit allen Leistungsarten, die ein Pflegedienst ambulant vorhält.


„Wir sind mit der Einrichtung auf dem richtigen Kurs“, meint auch Fachbereichsleiter Hans-Hermann Tramann von der Gemeinde Sande zur Entwicklung.

Bestätigt werde die Leistungsfähigkeit der Sozialstation Sande durch das Ergebnis der diesjährige Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Pflegekassen, die der Einrichtung wieder die Bestnote gegeben hat, so Eiklenborg. Diese Benotung erfolgte durchgängig in allen Prüfungssparten.