Beim Unternehmen Brötje hat sich einiges getan: Davon konnten sich die Nachbarn von Brötje in Rastede kürzlich auf einem Info-Abend persönlich überzeugen.

In einem kurzen Vortrag stellte Burkhard Maier, Bereichsleiter Marketing, eine Übersicht über die Neuheiten vor und stimmte die Besucher auf den Rundgang ein. Die Teilnehmer hatten dann die Möglichkeit, sich Neuheiten und die Produktion anzusehen.

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten Ende 2015 hatte das Unternehmen bereits die Nachbarn eingeladen. Der Neubau lief unter dem Projektnamen „Gläserne Fabrik“. Dazu gehört ein neues Eingangsfoyer, welches komplett aus Glas gebaut ist.

Bereits im Mai 2017 konnte der Brötje-Kundendienst aus seinem Übergangsquartier wieder zurück an die August-Brötje-Straße ziehen. Inzwischen sind die Restarbeiten erledigt worden. Fast jeder Brötjaner ist in den letzten Wochen mit seinem Schreibtisch umgezogen, die einzelnen Bereiche wurden zusammengefasst. Das verbessere die Kommunikation und optimiere die Zusammenarbeit, hieß es.

Brötje wird auch im kommenden Jahr wieder auf sich aufmerksam machen: Da steht das 100-jährige Bestehen in der Unternehmensgeschichte an. Sicher wird es da auch nochmals die Möglichkeit geben, die Firma etwas näher unter die Lupe zu nehmen, hieß es noch.


Die Rasteder CDU-Rats-fraktion war jetzt zu Gast bei der Großleitstelle Oldenburger Land (GOL) auf dem Gelände der Polizeidirektion Oldenburg im Friedhofsweg in Oldenburg.

„Der Leiter und Geschäftsführer Frank Leenderts gab uns einen umfassenden Überblick über die Aufgaben und Herausforderungen der Großleitstelle“, berichtet stellvertretender Fraktionsvorsitzender Kai Küpperbusch.

Seit 2012 ist die GOL für die Alarmierung und Einsatzabwicklung der Notrufe der Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg und Wesermarsch sowie der Städte Oldenburg und Delmenhorst zuständig.

Eine immer größere Herausforderung besteht nach Angaben Frank Leenderts darin, die stetig steigenden Anrufzahlen durch extremere Umweltereignisse wie Stürme und Starkregen zu bewältigen. Als besonders besorgniserregend bezeichnete Leenderts auch, dass auf den Notrufnummern sehr häufig Anrufe eingingen, in denen es nicht um Notfälle, sondern um das Beheben von Problemen des Alltags wie nicht abgeholte Mülltonnen und umgekippte Farbeimer gehe. „Was dem Einen oder Anderen vielleicht lustig erscheinen mag, blockiert nicht nur den für den nächsten Anrufer eventuell überlebenswichtigen Kontakt zu den Helfern, sondern sorgt bei den Disponenten in der Leitstelle für nicht unerhebliche Belastungen“, erklärt Fraktionsvorsitzende Susanne Lamers. Zum Abschluss warfen die Fraktionsmitglieder noch einen Blick in das Herzstück der Leitstelle. Bis zu zwölf Disponenten nehmen hier täglich bis zu 700 Notrufe entgegen.