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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bilanz: Spannungsabfall bei RWE

09.03.2016

Essen Beim zweitgrößten deutschen Energiekonzern RWE (Essen) ist weiter kein Ende der Talfahrt in Sicht. Nach einem Verlust im vergangenen Jahr rechnet das Unternehmen in diesem Jahr mit keiner Besserung. Um das Ruder herumzureißen, will der Vorstand das laufende Sparprogramm verschärfen, wie am Dienstag bei der Bilanzvorlage deutlich wurde. Vor allem bei den größten Sorgenkindern, den Großkraftwerken und dem britischen Vertriebsgeschäft, sollen kräftig die Kosten runter, um weitere 500 Millionen Euro.

Trost für die Heimatregion von RWE: Essen werde Konzernsitz bleiben, sagte Firmenchef Peter Terium. Beide geplanten Konzernteile würden dort angesiedelt. Auch Dortmund als zweiter wichtiger Unternehmensstandort werde nicht infrage gestellt.

Wie berichtet, gliedert der Konzern das Zukunftsgeschäft mit Ökostrom, Netzen und Vertrieb in eine neue Tochter aus. Sie soll bis Ende des Jahres an die Börse gehen.

2015 Jahr war RWE vor allem wegen Abschreibungen auf die Großkraftwerke und negativer Steuereffekte in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 170 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,7 Milliarden Euro 2014. Bereinigt um die vielen Sondereffekte des Jahres waren die Zahlen besser (gut 1,1 nach zuvor knapp 1,3 Mrd. Euro).

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Der Absturz im Tagesgeschäft dürfte sich in diesem Jahr beschleunigen. So rechnet der Vorstand damit, dass der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von zuletzt 7 auf 5,2 bis 5,5 Milliarden Euro sinkt.

Wie berichtet, bekommen die Stammaktionäre keine Dividende für 2015. Das trifft diverse Kommunen hart. Nur die wenigen Vorzugsaktionäre sollen noch 13 Cent je Stück bekommen. Keine Hoffnung machte Terium, dass die Dividende für 2016 steigen wird.

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