Bloherfelde - Ein Wunsch vieler Eltern in Bloherfelde geht in Erfüllung: Am Montag fand der symbolische Spatenstich für den Neubau der Kita Eschenplatz statt.
Das Grundstück war schon vor Jahren für eine mehrgruppige Kindergarteneinrichtung vorgesehen, das Projekt scheiterte aber Anfang der 2000er immer wieder an den zu geringen Anmeldezahlen von Kindern im westlichsten Stadtteil. „Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Ein- bis Dreijährige und unser Konzept zum Ausbau der Kindertagesbetreuung haben die Lage positiv verändert. Es ist wichtig, dass die Stadt bei dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe mit dem Neubau am Eschenplatz vorangeht“, sagt Oberbürgermeister Gerd Schwandner. Die Stadt investiert insgesamt rund 1,9 Millionen Euro in den neuen Standort.
Die Einrichtung bietet Platz für 50 Kindergarten- und 30 Krippenkinder, darunter auch die zwei Kindergartengruppen aus der Kita Achtermöhlen. Die Einrichtung befindet sich seit Oktober 1998 in einem Privatgebäude ohne Erweiterungsmöglichkeit. Zudem ist ihre Außenfläche sehr klein. Sozialdezernentin Dagmar Sachse dazu: „Die neue Kita am Eschenplatz ist ein Gewinn für alle Eltern mit jungen Kindern in Bloherfelde. Vor allem die neuen Krippengruppen sind ein Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Davon profitieren auch jene Eltern, die sowohl Kinder im Kita- als auch im Krippenalter haben. Ich möchte mich auch bei der Fachpolitik bedanken, die im Jugendhilfeausschuss unseren Weg zu diesem modernen, großzügigen Standort so engagiert und sachlich unterstützt hat.“
Sofern der kommende Winter die Bauzeit nicht durch schwierige Witterung einschränkt, kann die neue Einrichtung voraussichtlich im März 2014 eröffnen. Britta Bohlen wird die neue Kita leiten. Bislang ist sie Leiterin des Standorts Achtermöhlen – dieser wird dann schließen. Durch die zwei zusätzlichen Krippengruppen entstehen acht neue Arbeitsplätze. Geöffnet hat die Einrichtung von 8 bis 15 Uhr. Zudem gibt es einen Frühdienst. Entworfen hat den künftigen Gebäudekomplex das Oldenburger Architekturbüro Simon, Exner und Kersten. Auch über die nächsten zwei Jahre wird die Stadt ihr Krippenangebot durch Anbauten an bestehende Einrichtungen erheblich erweitern. Aktuell unterhält die Stadt zwölf der insgesamt 89 Kita- und Krippenstandorte.
