Kirchhatten - In der Diskussion um den geplanten Windpark an der Hatter Landstraße kommt aus den Reihen der Hatter SPD jetzt der Vorschlag, sich im Zuge einer Bereisung einen möglichst konkreten Eindruck von der Wirkung der Windkraftanlagen zu machen. In einem schriftlichen Antrag an Bürgermeister Christian Pundt stellt Dr. Heike Burghardt, Ratsfrau und Vorsitzende des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt, den Antrag, die Gemeinde möge mit allen Ratsmitgliedern die Besichtigung eines Windparks vornehmen. Es sollte hierbei ein Windpark sein, der die für die Flächen an der Hatter Landstraße geplanten Windenergieanlagen aufweise, aber in unmittelbarer Nähe auch einen Park mit niedrigeren Anlagen hat, schlägt die SPD-Ratsfrau vor. Weiterhin sollte der Zeitpunkt der Bereisung so gelegt werden, dass auch die Befeuerung der Windenergieanlagen im Dunkeln sichtbar ist. „Denn viele fachliche Argumente können den persönlichen Eindruck nicht ersetzen“, begründet sie den Antrag. Realisiert werden soll der Ortstermin noch vor der nächsten Sondersitzung zum Thema „Windenergie“.
Des Weiteren wird in dem Antrag die Verwaltung darum gebeten, die EWE aufzufordern, die Konsequenzen einer Verringerung der Höhe der geplanten Windenergieanlagen aufzuzeigen. Wie seien beispielsweise die Auswirkungen auf die Anzahl der Anlagen, die Verteilung der Windenergieanlagen auf der Fläche, die Abstände zu den Häusern im Außenbereich, die Windeffizienz und die Wirtschaftlichkeit auch im Hinblick auf die Bürgerbeteiligung an den Anlagen.
Die für den Standort Hatter Landstraße favorisierten Windenergieanlagen sind vom Typ Vestas V 112-3.3 (Gesamthöhe ca. 200 m; Rotordurchmesser 112 Meter; 3300 kW Nennleistung).
