Wir werden aktueller – und übersichtlicher“, verspricht Rolf Böseleger, Geschäftsführer des Elektronik-Fachmarkts „Mega Company“ am Westring in Wildeshausen. Noch bis zum 20. Februar läuft der Räumungsverkauf in dem Geschäft. Anschließend werde umgebaut. Unter dem neuen Markennamen „Euronics XXL“ werde der Fachmarkt am Freitag, 25. Februar, neu eröffnet.

„In den letzten vier Jahren hat sich viel auf dem Markt getan“, sagt Böseleger. Auf die Entwicklung müsse man reagieren. So spiele das Thema „Vernetzte Welten“ zunehmend eine Rolle – etwa vom Fernseher im Wohnzimmer kabellos auf den Computer im Arbeitszimmer zugreifen. Böseleger will den Markt am Westring komplett umbauen. „Installiert werden eine neue Beleuchtung sowie rund 200 Meter neue Regale“, ergänzte sein Sohn Dennis Böseleger.

Mit dem neuen Marktauftritt wollen die Elektronik-Spezialisten ihren Kunden zeigen, wie viel geballte Einkaufskraft hinter „Euronics“ steckt. Denn als „Euronics“- Mitglied gehört der Wildeshauser Markt zu einem von insgesamt 110 in Deutschland. 11 000 Märkte seien es in Europa. Die Produktpalette reiche auch künftig von er Unterhaltungselektronik bis zu aktuellen Angeboten an Haushaltsgeräten. Mit einer Reparaturwerkstatt und einem eigenen Außendienst unterstreiche der Elektronik-Spezialist seit Jahren seine Servicequalitäten.

Ein Trommelprojekt sorgte an den Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen kürzlich für reichlich Wirbel. Sowohl die Klasse BVBH (Berufsvorbereitungsjahr Bau-/Holztechnik) als auch die Klasse BEY (Berufseinstiegsklasse Hauswirtschaft) nutzten hierfür die Räume der Musikschule. Projektleiter Oliver Franz hatte viele brasilianische Perkussionsinstrumente besorgt. Unterstützung erhielt er durch die Schulsozialarbeiterin Maria Slak, die ebenso wie Franz in der Sambagruppe acompasso aus Wildeshausen mitspielt. Nach dem Kennenlernen von Instrumenten wie Surdo, Tambourin, Ganza, Agogo, Caixa, Repinique, Reco Reco hatten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, sich in einer Kleingruppe einen eigenen Groove zu überlegen und ihn den anderen beizubringen. Die entwickelten und einstudierten Grooves wurden dann den anderen Teilnehmenden vorgespielt, und das mit soviel Temperament, dass dabei eine Deckenlampe zu Bruch ging.

Im Projekt ging es neben dem Spaß am Trommeln um die Förderung der Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler, hier insbesondere um die Kooperation. Durch die Erarbeitung der eigenen kleinen Trommelstücke waren sie in besonderem Maße auf das Miteinander in der Gruppe angewiesen, damit das Zusammenspiel auch klappte und ein zufrieden stellender Groove am Ende den anderen präsentiert werden konnte. Die Schülerinnen und Schülern waren vom Trommelprojekt so begeistert, dass sie anregten, es zu wiederholen und in den regelmäßigen Stundenplan mit aufzunehmen. Doch das dürfte sich mit der Verwirklichung wohl schwierig gestalten. Da könnte sich der Wunsch eines „Trommeltalentes“, in der Gruppe acompasso mitspielen zu wollen, schneller realisieren lassen.


Ehrungen gab es auf der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Euphonia Wildeshausen: Der wieder gewählte Vorsitzende Josef Surmann konnte zwei Sängern eine besondere Auszeichnung überreichen. Franz-Josef Böckmann erhielt für 25 Jahre Mitgliedschaft die silberne Ehrennadel des Sängerbundes. Franz Bokern ist sogar seit 30 Jahren Mitglied. Der Vorstand wurde einstimmig gewählt. Lediglich beim Pressewart gab es eine Änderung: Uwe Leinemann übernahm diese Position von Werner Beringer. Vorsitzender bleibt Josef Surmann, Liedervater Uwe Leinemann, Schriftführer Engelbert Schierholt, Kassenwart Franz-Josef Böckmann, Notenwart Josef Grote.