Natürlich darf eine Stadtverwaltung ihre Meinung ändern.
Und so wurde aus dem ehemals klaren Bekenntnis zu Taxen auf dem Waffenplatz (und ihrer wichtigen Aufgabe an ebendieser Stelle) im Laufe der Jahre eine Reduzierung der Stellplätze um mehr als die Hälfte, bis hin zur aktuell geplanten Verlagerung des Taxistandes sogar noch vor die Parkhauszufahrt.
Somit wird zum wiederholten Mal die Funktionalität des zum ÖPNV gehörenden Taxigewerbes erheblich eingeschränkt. Denn schon die Posse um den abgeschafften Taxistand an der Arena zeigt, dass das flexible Nutzen einer Taxe in Oldenburg nicht erwünscht ist.
Am Waffenplatz brauchen Innenstadtbesucher zukünftig lange Arme zum Winken und kräftige Lungen, um Taxifahrer auf sich aufmerksam zu machen. Und wer als Fahrgast auf den Rollstuhl oder Gehilfen angewiesen ist, wird sich durch die Autoschlange vor dem Parkhaus quälen müssen.
Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis auch in der Wallstraße keine Taxen mehr stehen werden – vom Waffenplatz werden sie jetzt endgültig erfolgreich verdrängt.
Dieser Bericht geht mir nicht weit genug! Wie, Herr Müller, wollen Sie die Wallstraße verkehrstechnisch lösen? Fahrradfahrer und Autos hinter- oder nebeneinander?
Fußgänger wurden schon immer von Fahrradfahrern bedrängt, die beidseitig den Fußweg befahren.
Daran wird auch das gelbe Steinpflaster nichts ändern, beziehungsweise ein Verbotsschild oder eine Markierung.
Leider wurde die Fahrradstation nicht so angenommen, wie gewünscht.
Geht die Bepflasterung bis zur Einfahrt Wallstraße oder hört sie zwei Meter nach der Neuen Straße auf?
Ansonsten bin ich als Anwohnerin sehr erfreut über die Gestaltung des Waffenplatzes. Er wird seinen Charme zurückbekommen.
... nach langer Pause wird nun doch auf Kosten aller Oldenbürger für die finanzkräftigen „Edelmieter“ des sogenannten „Quartierneubaues“ der Waffenplatz aufs Feinste umgestaltet !
Parkplätze, Fahrradplätze und Taxistand sind wohl nicht erwünscht – wären für die Bürger unserer Stadt aber ganz wichtig um weiterhin eine bequeme Nähe zu „unserer“ Stadt zu halten zu können!
Sind die von mir schon 2014 vorhergesagten Absperrbalken Wallstraße auch schon geplant oder die Schalter in den Edelwohnungen, um per Knopfdruck durch „Wasser-Marsch“ den Platz von störenden Oldenburgern zu befreien?
Diese Planung und Finanzierung auf Kosten der Bürger ist für mich bürgerverachtend!
Der Waffenplatz dümpelte Jahrzehnte trübe dahin. Nun beschließt die Stadt mehr als eine Million Euro einzusetzen, um den Platz mit einer „Hohen Aufenthalts-und Lebensqualität“ auszustatten.So Oberbürgermeister Krogmann.
Das Vorhaben ist löblich, hat aber einen schweren Denkfehler. Der Kinderspielplatz (übrigens der einzige in der Innenstadt!) liegt nach wie vor, auch nach Plan der Neugestaltungen, in unmittelbarer Nähe der Zufahrt zur Hochgarage. Spielende Kinder werden dann wieder den Abgasen der ankommendenden und wegfahrenden PKW ausgesetzt und geschädigt,wartende Autos stehen mit laufenden Motoren.
Dies lädt – trotz Optimismus der Planer – sicher keine Eltern „zum Verweilen“ ein, keine Kinder sollen unter giftigen C02-Abgasen leiden.
Wir schlagen vor: Bei Einsatz einer derartigen Summe sollte es möglich sein, den Spielplatz in den Raum der Wasserspiele und die Wasserspiele in den jetzigen Raum des Spielplatzes zu verlegen.
Die Kinder und die Eltern werden es danken.
Ideal wäre es, wenn die gesamte Wallstraße bis zum Lappan neu gepflastert werden würde. Das alte Pflaster dort ist, wie auch z.B. in der Gaststraße und in der Kurwickstraße vor Leffers, abstoßend hässlich!
So könnte man optisch vom Lappan/Lefferseck zum neuen Waffenplatz geleitet werden.
Sie zeigt mir, dass die Verantwortlichen dem Waffenplatz weiterhin ein unscheinbares Aussehen geben wollen, eine graue Maus halt, mit kalter Farbe, gefühlsarm, nicht an sich glaubend.
Die Kinder und die Eltern werden es danken.
