Um Konflikten mit den Kartellämtern aus dem Wege zu gehen, reicht Pernod Ricard den Vertrieb in Deutschland, Spanien und Großbritannien und Marken wie Kümmerling und Jacobi sowie Courvoisier, Centenario Brandy und die US-Weinmarke Clos du Bois an den US-Konzern Fortune Brands weiter. Weltmarktführer bleibt der britische Konzern Diageo.

Ricard erklärte, er erwarte wegen der Verkäufe keinen Einspruch der Wettbewerbshüter. „Wenn man uns aber untersagt, die Whiskymarke Ballentine’s zu übernehmen, würde das den Deal in Frage stellen.“ Mit Allied Domecq reiht Pernod Ricard auch Champagner (Mumm, Perrier Jouet) sowie Weine aus Australien, den USA, Argentinien und Spanien in seine Regale ein und wird Nummer zwei auf dem weltweiten Weinmarkt. Bisher schon im Programm sind Marken wie Chivas Regal, Dunbar (Whiskys), Pastis 51 und Ouzo Mini (Anisschnaps), Wodka Subrowka und Seagram's Gin und Martell (Cognac).

Auf Basis der Zahlen von 2004 steigert Pernod Ricard seinen Umsatz mit der Übernahme von 3,5 Milliarden Euro auf 5,8 Milliarden Euro.