[SPITZMARKE]BARßEL - BARßEL/CPA - Mit heimischem Obst und Gemüse kennen sich die Mitglieder des Landfrauenvereins Barßel bestens aus. Doch bei exotischen Früchten ist das Wissen schon weit geringer.
Nachhilfeunterricht erhielt die Frauenwelt nun auf einer Veranstaltung des Vereins im Hotel Niehaus in Barßel. Dazu hatte der Vorstand zwei Fachleute von der Spar-Zentrale in Hesel eingeladen. Das Thema: „Exotische Früchte zum Kennenlernen“. Es referierten Ingo Schultz und Hildegard Murra.
Während Schultz den theoretischen Teil übernahm, griff Murra zu Messer und Löffel und führte den Teilnehmern die praktische Handhabung der Früchte vor. „Man muss schon einiges über die einzelnen Früchte wissen“, so Schultz. Schließlich kommen die zum Beispiel aus Afrika, Jamaika oder Südchina. Wichtig sei, dass die Ware gut haltbar und schmackhaft sei.
Um dies zu gewährleisten, müsse man über die Anbaugebiete und über die Eigenheiten jeder Frucht wie Reifeprozess und optimaler Lagerung Bescheid wissen, so Schultz weiter. Die Landfrauen erfuhren, wie zum Beispiel Papayas, Passionsfrüchte, Mangos, Avocados oder Litschis zubereitet werden. Es sei auch ratsam, exotische Früchte nicht nur nach Größe und Schönheit zu kaufen. „Sehr große Früchte weisen auf einen hohen Wassergehalt hin und sind selten aromatisch. Viele Exoten schmecken im überreifen Zustand am Besten, Bananen sogar erst, wenn die Schale bereits bräunlich ist.“ Mangos, Ananas oder auch Avocados seien am leckersten, wenn sie einen starken Duft verströmen, meinte der Fachberater.
Nach dem theoretischen Teil wurde nicht nur geschnuppert, sondern auch verkostet. Serviert wurden süße und herbe Früchte in den verschiedensten Farben und Formen. Die „Schlacht am Büfett“ war groß. Schon Stunden zuvor hatten die Vorstandsmitglieder zusammen mit den Fachberatern die exotischen Früchte mundgerecht vorbereitet.
