[SPITZMARKE]PETERSDORF - PETERSDORF/WL - Groß ist die Freude bei der St.-Franziskus-Bruderschaft in Petersdorf. Beim Diözesanenjungschützentag am Sonntag in Elbergen konnte die 16-jährige Silke Burrichter den Titel der Diözesannenprinzessin erringen.
Silke Burrichter hatte sich als Landesbezirksprinzessin für diesen Wettbewerb qualifiziert. Bei den mehr als 120 Teilnehmerinnen aus den Schützenbruderschaften der gesamten Diözese Münster schaffte sie in dem Wettbewerb Luftgewehr Auflage, drei Schuss, 30 Ringe. Das Ergebnis war so klar, dass dank der elektronischen Auswertung auch kein Stechen erforderlich war.
Spontan bereiteten Brudermeister Michael Bücker und die Vorstandsmitglieder der erfolgreichen jungen Petersdorferin bei ihrem Elternhaus an der Straße Am Grotegersberg einen Empfang vor. Die Schützin hat sich mit diesem Erfolg zudem für den Bundesentscheid qualifiziert, der im Oktober in Trier stattfinden soll.
Seit ihrem 12. Lebensjahr ist Silke Burrichter in der Jugendabteilung, die von Peter Möhlmann geleitet wird, aktiv. „Ich bin durch meinen Vater auf die Schießabteilung aufmerksam geworden“, so die frisch gebackene Diözesanenprinzessin. Und Dieter Burrichter ist in der Schützenbruderschaft in Petersdorf nicht nur als aktiver Schütze bekannt, sondern auch als Fahnenträger. 1999 war er Schützenkönig, Schwester Heike war vor zwei Jahren Landesprinzessin.
Einen weiteren Erfolg konnten die Petersdorfer Schützen jetzt ebenfalls in Elbergen verbuchen: die Abteilung der Fahnenschwenker holte sich im Fahnenschwenkwettbewerb einen achtbaren dritten Platz. Kein Wunder also, dass die Laune bei den Petersdorfer St-Franziskus-Schützen derzeit richtig gut ist.
