[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]HOHENKIRCHEN - HOHENKIRCHEN/KIH - Die Dorfgemeinschaft Hohenkirchen hat einen neuen Vorstand. Auf der Versammlung der Dorfgemeinschaft am Montag im „Dorfkrug“ in Hohenkirchen stand nicht nur das Amt des Vorsitzenden zur Wahl, sondern auch das des Stellvertreters.
Der scheidende Vorsitzende Jens Unger hatte schon im Vorfeld erklärt, dass er für den Posten nach seinem Wegzug aus Hohenkirchen nicht mehr zur Verfügung stehe. Auch seine Stellvertreterin Elke Janßen und Kassenwart Heiner Thymm wollten nicht mehr aufgestellt werden. „Wir haben das so lange gemacht“, sagte Elke Janßen.
Jan-Wilhelm Peters dankte dem scheidenden Vorsitzenden für seine Arbeit. Es sei nicht immer einfach, die vielen Meinungen und Ideen der Dorfgemeinschaft unter einen Hut zu bringen. Doch dies sei Unger stets gelungen.
Zum neuen Vorsitzenden wurde Günther Cramer gewählt. Unterstützung bekommt Cramer von Jan-Wilhelm Peters: Er wurde zu seinem Stellvertreter ernannt. Die Pflichten des Kassenwarts übernimmt künftig Jens Küpker, der in Abwesenheit gewählt wurde. Kassenprüfer wurden Ernst Leiner und Sylvia Gerdes, Alexander Hirschfeld wurde Schriftführer. Ihm zur Seite steht Klaus Homola.
Der Antrag, den Vorstand um einen Beirat zu erweitern, wurde einstimmig beschlossen. Der Beirat aus fünf Mitgliedern der Hohenkirchener Vereine soll künftig Feste und Veranstaltungen vorplanen. Die erarbeiteten Ideen sollen dann der Dorfgemeinschaft präsentiert werden, die dann darüber abstimme, informierte Cramer. Dem Beirat gehören Erich Perl (MTV), Günther Janßen (Gesellen- und Fastnachtsverein), Heiko Manning (Boßelverein), sowie Britta Hildebrand und Johanne Rehberg (beide Förderverein) an.
Bei der Nachbesprechung des Weihnachtsmarktes gab es einige Kritik. Ein großes Problem sei gewesen, dass jeder etwas organisieren wollte und sich kaum einer der Vereinsvorsitzenden an die Absprachen mit der Dorfgemeinschaft gehalten habe, so Jan-Wilhelm Peters. „Es kann nicht angehen, dass jeder sich beispielsweise den Strom holt, wo er möchte.“ Das gebe nur Chaos. Bedauerlich fanden viele, dass auf dem letzten Weihnachtsmarkt kein Kinderkarussell war, sondern ein Auto-Scooter. Peters erklärte den Anwesenden jedoch, dass es äußerst schwierig sei, nur für einen Tag ein Karussell zu bekommen. Denn die Schausteller wollen mit dem Fahrgeschäft Geld verdienen und für einen Tag lohne der Aufbau nicht.
Um die Finanzen des Vereins langfristig zu schonen, müsse man versuchen noch mehr einzusparen, so Peters. Eine Kostensenkung könne sein, die Schilder zu den Veranstaltungen selbst aufzustellen. „Um eine leichte Erhöhung der Standgebühren werden wir aber dennoch nicht herumkommen“, erläuterte Heiner Thymm. Dies gelte aber nur für das Dorffest. Die Maibaumfeier wird in diesem Jahr der Boßelverein ausrichten.
