[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]LANDKREIS - LANDKREIS/EB - Seit Januar 2005 gehört die Revierförsterei Sandkrug zum neu formierten Niedersächsischen Forstamt Ahlhorn. Als nördlichste der zehn Förstereien des Amtes betreut sie die Staatswälder südlich von Oldenburg. So werden mit dem Namen Sandkrug dann auch schnell das Barneführer Holz, die Osenberge und die Neuosenberge in Verbindung gebracht.
Mit der Forstreform zu Jahresbeginn wurden der Revierförsterei Sandkrug auch die Landesforsten in der Gemeinde Wardenburg zugeordnet. Es handelt sich hier um die Forstorte Tüdick, Litteler und Oberlether Fuhrenkamp und den Hoop.
Weiter kam aus der Gemeinde Bösel noch der Forstort Hülsberg hinzu.
Die Revierförsterei hat jetzt eine Größe von rund 1750 Hektar Landeswald.
Die Forstverwaltung nennt als Arbeitsschwerpunkt die Pflege der Waldflächen, die nach dem verheerenden Orkan vom 13. November 1972 aufgeforstet wurden. Damit die wüchsigen und geraden Bäume den notwendigen Platz bekommen, werden die Standräume erweitert und konkurrierende Nachbarbäume gefällt. Bei den auszuwählenden Nadelbäumen handelt es sich oftmals um Douglasien, die dann noch bis auf zehn Meter Höhe geastet werden. Diese Hochastung führen zur Zeit im Tüdick die Forstwirte André Meyer und Theo Rolfes aus Cloppenburg unter Leitung des Forstwirtschaftmeisters Hubert Kroogmann durch.
Die Auswahl der Bäume erfolgt durch den langjährigen Leiter der Revierförsterei Sandkrug, Karl-Heinz Pelster. Bei dem Begang der Waldflächen werden auch gezielt die Höhlen- und Totholzbäume kenntlich gemacht und Rücksicht auf das wenige Laubholz genommen, so Revierförster Pelster.
Die nachfolgende Durch-forstung erfolgt dann mit dem Harvester von den weiß markierten Gassen aus. Hierbei handelt es sich um eine selbst fahrende Holzerntemaschine, die in einem Arbeitsgang Bäume fällt, entastet und ablängt.
Um den Laubholzanteil in den überwiegend aus Nadelwald bestehenden Forstflächen zu erhöhen, sind entsprechend dem Regierungsprogramm zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung in den Landesforsten (LÖWE) in den vergangenen Jahren schon 70 Hektar Nadelwald in allen Forstorten mit Buche unterpflanzt worden.
Neben der Waldpflege nehmen die Aufgaben in den Naturschutzgebieten, für die Trinkwassergewinnung und die Naherholung einen großen Teil seiner Arbeitszeit ein, erläutert Karl-Heinz Pelster. Trotz der Mehrarbeit durch eine größere Waldfläche möchte er aber immer noch genug Zeit für die Anliegen der Bevölkerung haben.
Zu erreichen ist der Revierförster, der mit seiner Familie im Sandkruger Forsthaus am Barneführerholzweg 80 wohnt, unter Tel. 04481/401 oder auch per Email: Karl-Heinz.Pelster@nfa-ahlhorn.niedersachsen.de.
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