SPOHLE/DANGAST - Zum Schluss haben sie noch eine richtige Flaschenpost ins Meer geworfen: Für die Kinder des Kindergartens „Spatzennest“ Spohle war die „Projektwoche Dangast“ eine ganz tolle Sache, war zu hören.
Statt vormittags das „Spatzennest“ unsicher zu machen, tollten die Kinder fünf Tage lang bei herrlichstem Wetter am Strand beim alten Kurhaus in Dangast herum – jeweils zu Kindergartenzeiten, wie Leiterin Petra Metzlaff erklärte. Täglich fuhr ein Bus die Kinder ans Meer: Eltern und das Spendenkonto des Kindergartens ermöglichten die Finanzierung der Fahrgelegenheit.
Burgen bauen, im Schlick herumtollen, Kanäle zum Meer ziehen: Die Kinder machten sich ihr Programm ziemlich schnell selbst, mussten die Kindergartenleiterin sowie Kinderpflegerin Ute Petershagen und Praktikantin Olga Peter feststellen. Beliebt waren vor allem die selbst gebauten „Badewannen“ – spülbecken-große Löcher im Sand, in denen sich schnell das Wasser sammelte und die gern auch zum Abwaschen des Schlicks genutzt wurden. Zweckentfremdet wurden sie aber mit Schlick gefüllt, mit Sand überdeckt und dann als „Schlickfallen“ für nichts ahnende Badegäste und Betreuungskräfte sehr erfolgreich verwendet, hieß es. Nun hoffen die Kinder, dass ihre Flaschenpost – sie wurde bei ablaufendem Wasser im Dangaster Hafen ins Meer geworfen – irgendwo „ganz weit weg“ gefunden wird.
