Gehlenberg - Im Mittelpunkt der diesjährigen Generalversammlung des Gehlenberger Schützenvereins standen vor allem die Sportschützen, die mit zahlreichen Erfolgen aufwarten konnten. In der abgelaufenen Saison hatten sie ihre Ausbeute an Titeln bei den Kreismeisterschaften nahezu verdoppelt. Außerdem gab es noch weitere herausragende Erfolge in den Wettbewerben.

Nach der musikalischen Einstimmung durch die Schützenkapelle, eröffnete der Vorsitzende Johannes Wilke die Versammlung. Er konnte neben den Ehrenmitgliedern viele Schützen und das amtierende Königspaar Hermann und Marianne Rolfes mit Throngefolge begrüßen. In seinem Jahresbericht hob er das sehr gut besuchte Schützenfest hervor. Auch das Kinderkönigsschießen habe wieder mehr Resonanz gefunden.

Ein großes Lob sprach Wilke den Mitgliedern der Schießgruppe für deren Erfolge aus. Besonders die auf Bundesebene durchgeführte Aktion „Ziel im Visier“, die insbesondere zur Mitgliederwerbung und Nachwuchsarbeit beitragen sollte, habe dem hiesigen Verein zahlreiche neue Mitglieder beschert und soll wiederholt werden.

Mit 56 Teilnehmern habe der Verein die stärkste Abordnung bei der Feier zum 150-jährigen Bestehen des Oldenburger Schützenbundes gestellt. Als herausragend stellte Wilke die Qualifikation von Johannes Behnen für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Armbrustschießen im München heraus.

Im Anschluss berichtete Schießsportleiter Andreas Steenken über die Ergebnisse in den sportlichen Wettbewerben. Insgesamt waren 70 Mitglieder in 13 Mannschaften an den Wettkämpfen auf Kreisebene beteiligt. Hier erreichten die Schützen 19 Titel, davon sechs erste Plätze, acht zweite Plätze und fünf dritte Plätze (siehe Infobox).

Nach der Ehrung erläuterte Kassenwart Willi Dumstorff die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes. Diese wurde einstimmig gewährt.

Turnusgemäß stand die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Hermann Olliges, Gerd Windt, Daniel Breyer, Clemens Hinrichs, Hans Untiedt, Norbert Schade und Björn Hanekamp wurden, mit Ausnahme von Hans Untiedt, einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Untiedt verzichtete nach 15-jähriger Zugehörigkeit auf eine erneute Kandidatur. Er wurde für sein hohes Engagement vom Vorsitzenden sehr gelobt und mit einer Plakette ausgezeichnet. Zudem ernannte die Versammlung ihn zum Ehrenkompanieführer.

Für langjährige Vorstandsarbeit zeichnete er außerdem Werner Böckmann (fünf Jahre), Heinz Budde und Andreas Steenken (je zehn Jahre) sowie Gerd Windt und Hans Untiedt (je 15 Jahre) aus.

Andreas Steenken, Heinz Budde und Rainer Schröder wurden zudem vom Leutnant zum Oberleutnant befördert, Willi Dumstorff vom Oberleutnant zum Hauptmann.