Wildeshausen/Staatsforsten - Die eher seltene Gelegenheit aus einem Hubschrauber abzuspringen, nutzen am Sonnabend einige Mitglieder der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen (FSG) auf dem Flugplatz in Staatsforsten. Mit dem Drehflügler vom Typ Sikorsky S-76 war im Hinblick auf den dort sonst üblichen Flugbetrieb ein eher seltenes Luftfahrzeug zu Gast.
Auf den Besuch dieses mittelgroßen Transporthubschraubers freuten sich die FSG-Mitglieder schon länger. Der in Mariensiel stationierte rot-weiße Hubschrauber wird vorwiegend bei Flügen zu außerhalb der Küstengewässer liegenden Ziele (Offshore-Flüge), so zu Bohrinseln, eingesetzt.
Dem Piloten der Maschine, Lukas Piotrowski aus dem friesländischen Bockhorn, war es als Angehörigen des mit der FSG Wildeshausen befreundeten Fallschirmsportclubs Westerstede möglich, die Maschine für einige Flüge mit auf den Flugplatz nach Staatsforsten zu bringen.
Im Gegensatz zu einem Flugzeug hatten die Luftsportler bei ihrem Absprung aus dem Helikopter, der in diesem Moment quasi in der Luft stehen kann, keine Anströmung und konnten somit einen freien Fall direkt steil nach unter genießen. Dies geschah in diesem Falle in einer Höhe von 4000 Metern bei fast minus 25 Grad Celsius.
