Bremen - Die Geschäftsleitung der Bremer Beluga-Reederei hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft die wirtschaftliche Lage für den Einstieg des Finanzinvestors Oaktree geschönt. Der damalige Firmenchef Niels Stolberg und zwei weitere Verdächtige hätten den Auftragsbestand im Jahr 2010 um mindestens 189 Millionen US-Dollar und im Jahr 2011 um mindestens 316 Millionen Dollar überhöht dargestellt, teilte die Anklagebehörde am Montag mit.
Sie wirft den drei Männern Kreditbetrug und zudem Bilanzfälschung für das Jahr 2009 vor. Außerdem beschuldigt sie Stolberg der Untreue in 14 Fällen. Beluga war 2011 in die Insolvenz gegangen und ist inzwischen abgewickelt.
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