STAATSFORSTEN - Besonders viele Fallschirmspringer wird es am kommenden Sonnabend und Sonntag auf den Flugplatz Staatsforsten ziehen, wenn dort auf Einladung der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen (FSG) nun schon zum zehnten Mal das kunterbunt lackierte Fallschirmspringerabsetzflugzeug „Pink“ für zwei Tage Station macht.

Der Besuch des neckisch lackierten und im Oldenburger Münsterland inzwischen nicht mehr unbekannten Flugzeugs mit dem netten Kosenamen „Pink“ am 23. und 24. Juli wird für den Flugplatzalltag in Staatsforsten wieder eine willkommene Abwechslung darstellen. Vier Maschinen zählt mittlerweile die – auf künstlerische Art mit Tröpfchen, Wölkchen, Schlieren und einem Mund verzierte – Pink-Flotte. Das große Hecktor des urigen Fliegers eignet sich für die Fallschirmspringer besonders, um einfach hinauszuspazieren in die Welt des freien Falls.

Rundweg 25 Personen können die „Pinks“, die das ganze Jahr über vorwiegend in Europa zu zivilen Flugplätzen touren, an Bord nehmen – was somit den Absprung in einem besonderen Rahmen ermöglicht. In der Regel nämlich gehen die Mitglieder der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen mit ihren im Vergleich zur Pink relativ kleinen Maschinen in die Luft.

„Auf diese Gaudi der besonderen Art freuen wir uns nicht erst seit gestern“, bemerkt der 1. Vorsitzende der FSG, Thomas Drees aus Cloppenburg, und ergänzt stolz, dass sich die Pink in diesem Jahr nun schon zum zehnten Mal nach Staatsforsten auf den Weg macht. Drees lädt alle Interessierten ein, ihm und seinen Kollegen am kommenden Wochenende in Staatsforsten einen Besuch abzustatten.

Von zwei je rund 700 PS starken Flugzeugtriebwerken in eine Höhe von weit über 4000 Metern bugsiert, kann der freie Fall nach dem Verlassen des Flugzeugs rund 70 Sekunden andauern, bevor die Springer dann noch weitere vier bis fünf Minuten – an ihren geöffneten Schirmen hängend und somit wesentlich gemächlicher – Mutter Erde entgegen schweben.


„Das kann zu einer Sucht werden“, gibt Raphael Enders aus Lindern zu. Der Tischlergeselle hatte sich im vergangenen Jahr einen Tandemsprung gegönnt und zeigt sich noch ganz begeistert. Hierbei war der junge Mann – sicher verzurrt an seinem Tandemmaster, sozusagen dem Piloten des gemeinsamen Schirmes – aus dem Bauch des urigen Flugzeuges gesprungen.

Nähere Infos auch zu den Möglichkeiten, einen Tandemsprung zu absolvieren, gibt’s bei Thomas Drees unter Telefon  01 71/5 53 65 21.