Nordenham - Hoffnung schöpfen können die lärmgeplagten Nordenhamer, die in der Nähe von Krähenkolonien wohnen. Die Stadt hat von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises eine Ausnahmegenehmigung bekommen, um die Tiere zu vertreiben. Wie der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Bauordnung, Peter Kania, mitteilt, sollen die Nester der lästigen Vögel entfernt werden. Ziel ist eine Umsiedlung der Krähen in Bereiche, wo sie weniger stören.

Geplant ist, die Krähennester im Friedeburg-Park in der Nähe der Wohnbebauung zu entfernen. Die Stadt hofft, dass die Tiere ins Zentrum des Parks umziehen, um die Lärmbelästigung für die Anwohner zu reduzieren. Auch im Gateteiche-Park sollen die Nester in der Nähe der Wohnbebauung entfernt werden. Das Gleiche gilt für die Kolonie am Ilseplatz. Ziel ist eine Umsiedlung der Tiere in den östlichen Teil des Gateteiche-Parks in der Nähe des Finanzamtes.

Wie Peter Kania weiter mitteilt, soll mit dem Entfernen der Nester im September begonnen werden. Dabei kommen Steiger und voraussichtlich auch Baumkletterer zum Einsatz. Im Winter hatte die Stadt bereits Pappeln im Gateteiche-Park fällen lassen, um den Vögeln einige Anflugpunkte zu nehmen.

Um die Ausnahmegenehmigung zu bekommen, hatte die Stadt ein Schallgutachten eingereicht, dem umfangreiche Lärmmessungen vorangegangen waren. So konnte sie nachweisen, dass in einigen Bereichen eine unzumutbare Belastung der Anlieger besteht.