Elsfleth - Über den maritimen Standort Elsfleth informierten sich am Mittwoch Mitglieder des Unterausschusses Häfen und Schifffahrt der Landtagsfraktionen der SPD und Bündnis 90/ Die Grünen in Elsfleth.
Die Landtagsmitglieder Karin Logemann (Berne), Holger Ansmann, Immacolata Glosemeyer, Susanne Menge, Uwe Santjer und Hans-Dieter Haase, Vorsitzender des Unterausschusses Häfen und Schifffahrt, hatten ein straffes Programm zu absolvieren. „Hier in Elsfleth ist eine ganze Menge maritime Kompetenz vorhanden“, sagte Karin Logemann. „Jetzt wollen wir uns vor Ort informieren, was angeboten wird“.
Die maritime Wirtschaft sei ein wichtiger Faktor und die Landesregierung habe sich deutlich zum Standort Elsfleth bekannt. Dort habe man sich beispielsweise sehr für das Greenshipping Kompetenzzentrum eingesetzt, das im vergangenen Sommer in Elsfleth eröffnet worden war.
Los ging es für die Landtagsabgeordneten sowie Prof. Dr.-Ing. Axel Hahn von der Universität Oldenburg, Jens Wrede, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Wesermarsch, und der Fachreferentin der SPD-Landtagsfraktion, Stefanie Busch, aber in der Jade Hochschule. Dort begrüßten sie der Dekan der Seefahrtschule Prof. Dr. Ralf Wandelt, Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer und Dörthe Perbandt von der Jade Hochschule. Wandelt erläuterte den Gästen zunächst die Studiengänge und Umstrukturierungen an der Seefahrtschule (die NWZ berichtete). Beispielsweise habe man sinkende Zahlen im Studiengang Nautik durch mehr Studierende in den Wirtschaftsstudiengängen kompensiert, sagte Wandelt. Unter anderem durch den berufsbegleitenden Studiengang International Maritime Management mit 163 eingeschriebenen Studenten, habe der Fachbereich derzeit wieder mehr als 700 Studierende.
Anschließend ging es für die Besucher weiter ins Greenshipping Kompetenzzentrum und ins Maritime Kompetenzzentrum. Hier wurde den Gästen beispielsweise die Ausbildung der Schiffsmechaniker, die von den Berufsbildenden Schulen für den Landkreis Wesermarsch angeboten wird, erläutert. Nächste Station war das Maritime Trainingszen-trum, in dem unter anderem Sicherheitstrainings für Offshoretechnik stattfinden. Letzte Station war das Unternehmen IQmed, das das Konzept der Telemedizin vorstellte, welches eine medizinische Notfallversorgung auf Offshore-Windanlagen ermöglicht.
