STAPELFELD - STAPELFELD/CAM - Massive Kritik an der Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung hat gestern Johannes Beering geübt. „Wir betreuen Jugendliche unter 25 Jahren, für die weder das Arbeitsamt, noch die ARGE zuständig ist. Da hat die Gesetzgebung wohl nicht zu Ende gedacht“, erklärte der Geschäftsführer des Kolping-Landesbildungswerkes gestern bei einem Pressegespräch zum achten wirtschaftsethischen Forum am Freitag, 10. November, 17.30 Uhr, im Stapelfelder Kardinal-von-Galen-Haus.
Unter dem Bibelzitat „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ wird über das Thema „Massenarbeitslosigkeit“ diskutiert. Neben dem Diskussionsleiter Professor Dr. Felix Osterheider (Kommunikationsmanagement/FH Osnabrück) haben ihr Kommen zugesagt: Heiko Peters (Geschäftsführender Vorsitzender der Agentur für Arbeit/Osnabrück), Manfred Klöpper (DGB-Kreisvorsitzender Oldenburg), Christoph Schmedding (Arbeitgeberverband Oldenburg), Professor Dr. Hermann von Laer (Hochschuldozent für Wirtschaftspolitik/Vechta).
Organisiert wird die Diskussion von der Stiftung Kardinal-von-Galen in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), dem Kolpingverband und dem Bund Katholischer Unternehmer. „Es ist uns sehr wichtig, dass hier unter anderem Arbeitgeber und Arbeitnehmer an einem Tisch sitzen und über Wirtschaftsethik im Zusammenhang mit der katholischen Soziallehre diskutieren“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des KKV-Förderkreises, Georg Konen.
