Oberhausen - Das alte Geländer an der Brücke am Wirtschaftsweg Nummer 6 in Oberhausen ist schon teilweise verrostet und an einigen Stellen gebrochen und wieder verschweißt worden. Außerdem ist das Geländer nach den neuesten Richtlinien mit nur 90 Zentimetern nicht mehr hoch genug – es müssen jetzt 1,20 Meter sein.
Am Dienstagmorgen entfernten deshalb Betriebsschlosser Karsten Voss und der Auszubildende Julian Weil vom Zweckverband Kommunalservice Nordwest auf einer Seite das alte Brückengeländer. Auf der anderen Seite hatten sie bereits das neue, erhöhte Geländer wieder montiert.
Die Brücke am Wirtschaftsweg Nummer 6 ist die erste der 52 Brücken der Gemeinde Hude, die der Zweckverband Kommunalservice Nordwest in den nächsten Jahren im Auftrag der Gemeinde Hude sanieren wird (die NWZ berichtete).
„Das ist der Start“, bestätigt Kommunalservice Geschäftsführer Uwe Nordhausen. In den vergangenen Monaten, sei der Kommunalservice hauptsächlich mit dem Winterdienst und der Verkehrssicherung beschäftigt gewesen, nun soll es aber mit der Sanierung der Brücken los gehen, zumindest mit den Arbeiten, die das Wetter zurzeit zulässt, erklärt Nordhausen.
Ende März soll dann ein festes Team von unter anderem Schlossern, Tischlern und Straßenbauern zusammengestellt werden, das sich in Zukunft um die Brückenthematik in den Gemeinden Hude und Ganderkesee kümmern wird, berichtet Nordhausen.
„In dieser Ausdehnung ist das auch für uns neu, deshalb wird es ein Projekt-Team geben, damit wir nicht immer wieder von vorne anfangen müssen“, sagt Uwe Nordhausen.
