Emden - Seit 30 Jahren ist Statoil an diesem 4. April in Ostfriesland tätig. Darauf wies die deutsche Tochter des norwegischen Konzerns am Donnerstag hin. „Zuverlässige und sichere Erdgaslieferungen aus Norwegen: So lautete der Auftrag, mit dem sich Statoil 1984 auf den Weg nach Deutschland machte. 30 Jahre sind vergangen und heute kommt rund ein Drittel des in Deutschland verbrauchten Erdgases aus Norwegen“, heißt es in der Bilanz.

Ostfriesland sei „Drehscheibe für Erdgaslieferungen“ geworden. Bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr können über der drei großen Pipelines Norpipe, Europipe I und Europipe II an die Küste nach Dornum und Emden transportiert werden.

Ein Argument für Ostfriesland sei die Lagermöglichkeit im Salzstock Etzel bei Friedeburg gewesen. Statoil in Deutschland (Geschäftsführer: Richard Eriksen) beschäftigt heute 50 Mitarbeiter an den Standorten Emden und Etzel.