„Fernbus-Haltestelle gefährdet Passagiere“, (NWZ  vom 20. August)

Bereits 2010 hatte ich die „Übermorgenstadt Oldenburg“ auf die Entwicklungen an der Abfahrtstelle für Reisebusse hingewiesen. Damals wurde wegen des Platzes an der Weser-Ems-Halle beschieden, alles sei gut, wie es ist.

Heute ist nun „übermorgen“ und inzwischen haben diverse Städte Bushaltestellen eingerichtet/umgebaut und sinnvolle Systeme geschaffen (...). Anstatt jetzt Budget, Finanzierung, Platzbedarf und Planung zügig, zweckgerichtet und praxisnah anzugehen, beauftragt die IHK erst einmal „Gutachten“.

Dabei wäre es ganz einfach: Ein kleiner Kreis von Busunternehmern (Fernlinien und Reiseveranstalter), EWE- und Stadtverantwortlichen könnte ziemlich schnell Wünschenswertes und Machbares abgleichen, und der Bau (...) in Angriff genommen werden.

Die neueren Fernbushaltestellen in den (...)Städten kassieren von jedem haltenden Bus vier bis zehn Euro€, was von den Busunternehmen bei stimmiger Struktur gern bezahlt wird. So einfach könnte es sein. Aber in Oldenburg wartet man ja lieber bis „Über-Übermorgen“.

Christoph Böckermann (Sausewind Oldenburg GmbH) Oldenburg