Bergkamen - Nach der Insolvenz droht dem Bekleidungsunternehmen Steilmann (Bergkamen) die Zerschlagung. Ein Komplettverkauf des Unternehmens sei „eher unwahrscheinlich“, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Frank Kebekus am Montag. Es liefen aber erste Gespräche mit Interessenten für einzelne Aktivitäten.
Ziel sei es, in den kommenden Wochen Zukunftslösungen zu finden, die die langfristige Weiterführung der jeweiligen operativen Geschäfte ermöglichten, so Kebekus. Die Zukunftsaussichten seien jedoch je nach Gesellschaft sehr unterschiedlich. Steilmann hatte Ende Februar nur knapp fünf Monate nach dem Börsengang Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Auch mehrere Konzerntöchter hatten Insolvenzantrag stellen müssen.
