„Weser-Versalzung wird Tür und Tor geöffnet“ (NWZ  vom 14. Januar) und weitere Berichte über Generalplan

Laut Aussage des CDU-Landtagsabgeordneten Björn Thümler soll der Generalplan das bisherige Eindringen von Salzwasser infolge frühere Weservertiefungen verhindern. Ich zitiere den CDU-Abgeordneten: „Der Generalplan ist zu unterscheiden von der sogenannten Vermeidungslösung, mit der eine zusätzliche Versalzung infolge der geplanten Weservertiefung abgewendet werden soll.“

Ergo steht fest, die erneute Vertiefung beschert der Weser einen noch höheren Salzgehalt. Dazu kommen – wir sind mitten im Klimawandel – auf uns immer heißere Sommerperioden zu. Schon oft war die obere Weser für die Schifffahrt nicht befahrbar, dadurch allerdings wird auch in der Unterweser der Wasserdruck gemindert. Dazu kommt die erneute Vertiefung der Weser, so dass noch mehr Salzwasser in das Flussbett eindringt und damit die Versalzung noch mehr erhöht wird.

So dass die nächsten Generationen der Landwirtschaft keine Kuh mehr auf die Weide bringen können. Auch dies sollte vor einer Weservertiefung bedacht werden.

Niedersachsen hat einen Tiefwasserhafen, der dem Steuerzahler viele Millionen Steuergelder abforderte, dazu der Ausbau der Bahnstrecke, die noch durch eine weitere Schienenführung erweitert werden soll, dort können Schiffe mit jedem Tiefgang Be- und Entladen werden, ohne dass noch weiter Millionen Steuergelder fließen müssen. (...)

Heinrich Kalmer Ovelgönne