Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Steuern Im Finanzamt Oldenburg wird nichts durchgewinkt

Thorsten Kuchta
OLDENBURG - Im Finanzamt Oldenburg gibt es kein Durchwinken von Steuererklärungen ohne Prüfung. Das sagte Christian Kläne, Sprecher der Behörde, auf Anfrage der

NWZ

. Vorgänge wie in Bremerhaven, wo nach Medienberichten wegen Arbeitsüberlastungen Steuererklärungen ohne nähere Betrachtung  entsprochen wurde, gebe es nicht. Zudem stehe das hiesige Amt bei der Bearbeitungszeit für Steuererklärungen im Vergleich zu anderen Behörden „sehr gut“ da, sagte Kläne. Der Sprecher reagierte damit auf die Kritik eines

NWZ

 -Lesers, der gegenüber der Reaktion monierte, dass er bereits seit drei Monaten auf den Steuerbescheid warte. Der Mann führte das darauf zurück, dass er „eine nicht unbeträchtliche Rückzahlung“ zu erwarten habe.

Kläne verwies zunächst darauf, dass es bei der Bearbeitung unter anderem auf die Art der Erklärung ankomme. Bei Unternehmens-Erklärungen rangiere die Bandbreite „vom Kioskbesitzer bis zur EWE“. Eine durchschnittliche Bearbeitungszeit abzuleiten, ergebe daher keinen Sinn. Bei der überwiegenden Mehrzahl – 40 000 Steuererklärungen pro Jahr kommen von Arbeitnehmern – habe man 2010 mehr als die Hälfte in weniger als 30 Tagen bearbeiten, 90 Prozent in weniger als 45 Tagen. Aktuell hätten die Mitarbeite der Behörde am Montag die Steuererklärungen vom 16. Juni bearbeitet, die auf elektronischem Weg eingereicht wurden. Bei den in Papierform eingereichten Erklärungen habe man den 31. Mai erreicht. Verzögerungen würden sich in der Regel dadurch erklären lassen, dass das Finanzamt zusätzliche Unterlagen anfordern müsse.

Kläne ergänzte, dass einige von einem PC als „risikoarm“ erkannte Erklärungen ohne Prüfung durchlaufen – „aber auch hier gibt es eine näher zu prüfende Zufallsauswahl“.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Hoffen auf reges Interesse für die Schmetterlingswochen: Landschaftsökologe Felix Närmann (l.) und Thorsten Kuchta von der Geschäftsstelle Masterplan Ems 2050.

SCHMETTERLINGSWOCHEN IN MOORMERLAND Forschungen förderten eine große Vielfalt an Faltern zutage

Axel Pries
Moormerland
Fordert Verbesserungen für die Opfer des SED-Regimes: Evelyn Zupke (62), frühere Bürgerrechtlerin und SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag

STREIT UM ANGEKÜNDIGTE VERBESSERUNGEN Warum SED-Opfer der Bundesregierung „Wortbruch“ vorwerfen

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Der Klosterpark Oestringfelde ist sozusagen die „grüne Lunge“ von Schortens und beliebtes Ausflugsziel. Dort stehen unter anderem mehrere alte Eiben.

FÖRDERMITTEL FÜR KLOSTERPARK Juwel der Stadt Schortens soll mit 1,387 Millionen Euro weiterentwickelt werden

Jeversches Wochenblatt
Schortens
„Darüber müssen wir nochmal reden“
Pro-palästinensische Proteste vor der US-Botschaft in Jakarta (Indonesien): Im Hintergrund ist das KI-generierte Bild „all eyes on Rafah“ zu sehen. Dieses geht zurzeit in den „sozialen Medien“ viral.

KOLUMNE ZU „ALL EYES ON RAFAH“-KI-BILD Erst recherchieren, dann teilen

Luise Charlotte Bauer
Der ehemalige Geschäftsführer des Klinikums Wilhelmshaven, Reinhold Keil.

PROZESS GEGEN WILHELMSHAVENS EX-KLINIKUMS-GESCHÄFTSFÜHRER Fehlende Qualifikation bei Bewerbung nicht überprüft

Lutz Rector
Wilhelmshaven