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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Stolberg von Betrugsvorwurf entlastet

20.03.2013

Oldenburg /Bremen Der Hauptvorwurf gegen den früheren Reeder Niels Stolberg ist vom Tisch: Nach Informationen der NWZ  verfolgt die Staatsanwaltschaft Bremen den Verdacht des Betrugs gegen den 52-Jährigen nicht weiter.

Offenbar konnten die Ermittler einen finanziellen Schaden für den amerikanischen Finanzinvestor Oaktree auch nach zweijähriger Untersuchung nicht nachweisen. Nun muss der gebürtige Braker aber mit einer Anklage wegen Kreditbetrugs rechnen.

Kreditbetrug ist juristisch leichter nachzuweisen. Zudem ist das Strafmaß geringer als bei Betrug.

Oaktree war Ende 2010 als Gesellschafter und Darlehensgeber bei Stolbergs Reederei Beluga eingestiegen, die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckte. Wenig später setzte der Investor Stolberg als Geschäftsführer ab und erstattete Strafanzeige. Man sei „auf finanzielle Unregelmäßigkeiten“ gestoßen, hieß es zur Begründung. Kurz darauf meldete Beluga Insolvenz an.

Die Staatsanwaltschaft Bremen sagte auf Nachfrage der NWZ , die Ermittlungen im Fall Stollberg seien noch nicht abgeschlossen. Es sei aber ein „offenes Geheimnis“, dass ein Schaden für Oaktree „schwer zu ermitteln“ sei. Stolbergs Anwälte, die Frankfurter Kanzlei Feigen Graf, bestätigten der NWZ  dagegen den Eingang eines entsprechenden Aktenvermerks aus Bremen.

Stolberg selbst wollte sich zum Stand der Dinge nicht äußern. Er hatte aber in der Vergangenheit die Betrugsvorwürfe immer zurückgewiesen und betont, „stets aus unternehmerischem Interesse“ gehandelt zu haben.

Von der Beluga-Pleite waren seinerzeit rund 670 Mitarbeiter betroffen.


  www.nwzonline.de/beluga-krise 
Karsten Krogmann
Redakteur
Reportage-Redaktion
Tel:
0441 9988 2020

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Beluga | Oaktree | Staatsanwaltschaft Bremen

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