STOLLHAMM - Der Start ist mehr als gelungen: Das Stollhammer Bürgerprojekt, bestehend aus einer zweckgebundenen 30 000-Euro-Spende einer namentlich noch nicht genannten Familie und der Muskelkraft der Stollhammer Bürger, ist bereits ein gehöriges Teilstück vorangekommen. Der Radweg, der auf dem ehemaligen Bahndamm zwischen Stollhamm und Mitteldeich entsteht, ist auf halber Strecke im Rohbau fertig gestellt.
Zwei Tage machten sich die Stollhammer bei bestem Wetter mit von der Firma Haye in Fedderwardersiel angemieteten Maschinen ans Werk. Der Bürgerverein Stollhamm, der die Organisation des Arbeitsdienstes übernommen hat, konnte über einen Mangel an freiwilligen Helfern nicht klagen. Alle Schichten des ersten Arbeitsdienstes waren personell gut besetzt.
Zudem hatten sich weitere Sponsoren gefunden. So freute sich Anke Pennartz aus dem Vorstands-Trio des Bürgervereins darüber, dass sich Dieter Rohde mit seinem kleiner Trecker und dem Muldenkipper an den Arbeiten beteiligt. So konnte das Material problemlos dorthin transportiert werden, wo es gebraucht wurde. Für die Mittagsverpflegung der freiwilligen Helfer sorgte des Pflegeheim Haus Christa.
Wie bereits berichtet, wird der 1,30 Meter breite Radweg circa 1,7 Kilometer lang sein. Er erhält eine zehn Zentimeter dicke Schotterunterschicht, mit deren Einbau begonnen wurde, und eine fünf Zentimeter dicke Oberschicht aus wasserdurchlässigem Hansegrand. Insgesamt müssen rund 800 Tonnen Material verarbeitet werden.
Auch für den nächsten Arbeitseinsatz am Freitag und Sonnabend, 25. und 26. April, stehen bereits genügend Helfer parat. Wenn auch das Wetter weiter mitspielt, könnte der Wunsch der Stollhammer, den Radweg bis zur traditionellen Goetz-Wanderung am Himmelfahrtstag (2. Juni) gertig gestellt zu haben, in Erfüllung gehen. Das sollte dann auch gefeiert werden.
