Stollhamm - In der Diskussion um die Zukunft der alten Stollhammer Schule hat die aus CDU, FDP und Unabhängigen bestehende Mehrheitsgruppe im Butjadinger Gemeinderat einen neuen Antrag gestellt, über den am Donnerstagabend der Finanzausschuss abgestimmt hat. Nach dem neuen Antrag soll die Gemeinde das Gebäude bis zum 30. April zum Verkauf anbieten. Der Planungsausschuss und der Verwaltungsausschuss des Rates sollen dann über die vorliegenden Angebote beraten und beschließen. Entscheidend werden dabei jeweils der gebotene Kaufpreis und das angedachte Nutzungskonzept sein. Ihren bisherigen Antrag, der neben einem Abriss der Schule die Weiterentwicklung des Stollhammer Ortskerns vorsieht, stellt die Mehrheitsgruppe ruhend. Das bedeutet, dass er nicht vom Tisch ist, vorerst aber nicht weiterverfolgt wird.

Bislang liegen für die alte Schule, wie berichtet, zwei Kaufangebote vor. Karin und Hans Hellwig aus Eckwarden bieten 75 000 Euro und wollen das Gebäude für ein generationenübergreifendes Wohnen, das sogenannte Cohousing, nutzen. Thorsten Memenga aus Feldhausen hat 100 000 Euro geboten. Sein Plan ist es, in dem Gebäude elf Wohnungen einzurichten. Das Kaufangebot von Thorsten Memenga liegt seit Dienstag vor. Vor dem Hintergrund dieser neuen Situation hatte die Mehrheitsgruppe am Mittwochabend auch ihren neuen Antrag formuliert.

Über die Diskussion im Finanzausschuss wird die NWZ am Samstag berichten.