Eversten - Freie Fahrt auf der Edewechter Landstraße. Verkehrsamtsleiter Bernd Müller hat am Freitagvormittag den ausgebauten Abschnitt von Rotkehlchenweg bis Thomasburg wieder für den Kfz-Verkehr in beiden Fahrtrichtungen freigegeben. Damit endeten die Straßenausbauarbeiten planmäßig nach einer Bauzeit von fünf Monaten, teilte die Verwaltung mit. Lediglich geringe Restarbeiten müssten noch erledigt werden.

Die insgesamt 250 Meter lange Ausbaustrecke wurde auf gesamter Breite den aktuellen verkehrlichen und städtebaulichen Anforderungen entsprechend erneuert. Neben einer 6,50 Meter breiten neuen bituminösen Fahrbahnbefestigung entstanden auf beiden Straßenseiten jeweils ein zwei Meter breiter kombinierter Geh- und Radweg mit einem halben Meter breiten Schutzstreifen zur Fahrbahn.

Die EWE Netz erneuerte im Zuge der Ausbaumaßnahme einen Teil ihrer Versorgungsleitungen, damit es in naher Zukunft zu keinen weiteren Aufgrabungen innerhalb der Straße kommen muss.

Die Stadt Oldenburg hat für diesen Teilabschnitt der Straßenausbaumaßnahme insgesamt 460 000 Euro veranschlagt, die zum Teil über Ausbaubeiträge von den Anliegern getragen werden. Außerdem erhält Oldenburg eine Förderung der Baumaßnahme durch das Land Niedersachsen.

In den Jahren 2015 und 2016 werden weitere Bauabschnitte von der Thomasburg in Richtung stadtauswärts folgen.


Das Ausbauprojekt war in diesem Februar in die Kritik geraten, weil die Verwaltung mehr als 20 Bäume entlang der Edewechter Landstraße fällen wollte. Naturschützer zeigten sich entsetzt über diese Pläne (NWZ  berichtete).

Tiefbauamtsleiter Johann de Buhr gab in einer Bürgerinformationsveranstaltung zu bedenken, dass die Bäume ohnehin geschädigt und von einem Pilz befallen seien. Überdies sei der Radweg an dieser Stelle viel zu schmal.

In den nächsten Monaten muss die Politik in den Fachausschüssen über die Fällung der Bäume und damit auch über den künftigen Ausbauquerschnitt entscheiden.