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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Stürmische Zeiten für Wohngebäudeversicherer

02.10.2013

Oldenburg Mehr wetterbedingte Extremschäden, behördliche Auflagen, neue Herausforderungen, wie der Legionellen-Ausbruch in Warstein: Wohngebäudeversicherer durchleben zurzeit eher stürmische Zeiten, wie beim 7. Oldenburger Versicherungstag in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Versicherungs- und Finanzmathematik der Universität Oldenburg deutlich wurde.

Weitgehend einig waren sich die Referenten, dass durch den Klimawandel die Zahl der Extremschäden künftig eher zunehmen werde. „Diesen Klimawandel müssen wir versichern. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagte Gernold Lengert, Vorstand der GVO Versicherung.

Ewa Kozlowski (Interkantonaler Rückversicherungsverband, Bern) berichtete über die Erfahrungen in der Schweiz, einem Land, dass häufiger von Extremschäden betroffen ist. Sie zeigte auf, dass in der Schweiz noch heute für die Versicherung von Gebäuden kantonale Monopolversicherungen bestehen, die auch Feuer- und Elementarschäden abdecken.

Ein Modell, dass so nicht auf Deutschland übertragbar ist. Arnold Schmid (Ostangler Brandgilde VVaG) wies darauf hin, dass hierzulande die Mehrheit keine erweiterte Elementarversicherung habe. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn mehr Kunden solch eine Versicherung abschließen würden, aber „der Wurm muss dem Fisch schmecken, sprich der Kunde muss mitspielen“, sagte er.

Auch über andere Möglichkeiten, die angespannte Situation der Versicherer zu verbessern, wurde diskutiert. So sprach sich Stephan Schützeck (AON Benfield Analytics) etwa für eine Selbstbeteiligung wie bei der KfZ-Versicherung aus. Lengert sah darin aber „kein Allheilmittel“.

Einig waren sich die Diskutanten darin, dass angesichts der Fülle der Herausforderungen und des harten Wettbewerbs große Sprünge für die Branche nicht drin sein dürften. „Wenn es in zehn Jahren eine schwarze Null wird, wäre ich überrascht“, so Schützeck.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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