NORDEN/LNI - Die Sturmflut hat am Donnerstag an den niedersächsischen Küsten weniger Schäden angerichtet als befürchtet.
Der für den Küstenschutz zuständige Landesbetrieb in Norden teilte am
Freitag mit, der Anstieg der Wasserstände blieb unter den zunächst
erwarteten Werten. Der Sturm hat wesentlich früher nachgelassen als
befürchtet, das Tief ist nach Süd-Osten abgewandert, hieß es.
Mitarbeiter des Landesbetriebes ermitteln derzeit, wie die Inseln den
Sturm überstanden haben. Experten gehen davon aus, dass sich die
Schäden an den Dünen in Grenzen halten.
Auf den ostfriesischen Inseln und an der Küste hatten Helfer die Deiche mit Sandsäcken stabilisiert und die Deichscharten geschlossen.
Derweil hat die Deutsche Bahn den Fernreiseverkehrs am Freitagmorgen auf den Hauptstrecken in Norddeutschland wieder aufgenommen. Auch die Regionalbahnen verkehrten wieder. Jedoch ist
mit Fahrzeitverlängerungen zu rechnen, da die ersten Züge noch
vorsichtig fahren, sagte Bahn-Sprecher Ole Constantinescu. Zahlreiche Strecken waren
am Donnerstagabend durch abgerissene Oberleitungen oder umgestürzte
Bäume nicht befahrbar.
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