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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Sturmtief „kirsten“ Im Nordwesten: Windböen und Dauerregen an Küste

27.08.2020

Wittmund /Hannover Das Sturmtief „Kirsten“ hat am Mittwoch böiges, regnerisches und insgesamt recht herbstliches Wetter nach Niedersachsen und Bremen gebracht. Der Deutsche Wetterdienst hatte im Vorfeld vor den Auswirkungen gewarnt und schwere Sturmböen sowie einzelne Gewitter angekündigt.

Bis zum frühen Abend waren die Folgen aus Sicht von Polizei und Feuerwehr aber überwiegend harmlos. Vereinzelt gab es Feuerwehreinsätze wegen umgestürzter Bäume, aber wohl keine größeren Lagen.

„Es ist noch ein bisschen windig“, sagte etwa ein Sprecher der regionalen Rettungsleitstelle Ostfriesland in Wittmund. Es habe lediglich zwei Feuerwehreinsätze gegeben.

Kein Problem bei den Fähren

Die großen Fähren setzten zunächst ohne Einschränkungen zu den Ostfriesischen Inseln über. „Wir fahren planmäßig. Wir kommen bei der Sturmstärke zwar an die zehn dran, das ist aber nichts, was wir nicht gewöhnt sind“, sagte Fred Meyer, Sprecher der Reederei Norden-Frisia, die Fahrten nach Norderney und Juist anbietet. Nur die kleinen Aluminium-Schnellboote der Reederei sollten – ebenso wie bei Töwerland-Express mit seinen Fahrten nach Juist und Baltrum – für diesen Tag im Hafen bleiben. „Das ist den Fahrgästen nicht zuzumuten“, erklärte Meyer.

Auch nach Borkum, Langeoog und Baltrum sollten die Fähren wie geplant fahren. Die AG Ems stellte allerdings Fahrten mit dem Katamaran nach Borkum ein. „Das hat der Kapitän heute Morgen so beurteilt. Das Schiff ist ja leichter. Die Fähren können selbst bei Orkan noch fahren“, sagte Sprecherin Corina Habben.

Auch in Südniedersachsen wehte der Wind zwar kräftig, aber größere Einsätze waren zunächst nicht notwendig, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Northeim. Ein Sprecher des Landkreises Goslar im Harz warnte davor, die Wälder zu betreten. Nach langer Trockenheit könnten von den Bäumen, die noch viel Laub tragen, leichter Äste abbrechen.

Sturmschäden in Hannover

Unterdessen schloss die Stadt Hannover wegen des Sturmtiefs Freiflächen in den Herrenhäuser Gärten. Das betraf den Großen Garten und den Berggarten. Auch die Waldstation Eilenriede und der Tiergarten machten zu.

Der Sturm setzte auch einem Baugerüst am Finanzamt Hannover-Mitte arg zu. In 20 Metern Höhe wurden Teile abgerissen, einige von ihnen stürzten in den Eingangsbereich des Gebäudes, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. Abgestellte Fahrzeuge seien von umherfliegenden Gerüstteilen getroffen worden. Die Feuerwehr war mit Höhenrettern und einer Teleskopmastbühne im Einsatz. Die losen Teile am oberen Ende des Gerüsts wurden abgebaut.

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