STUTTGART - Der Autobauer Daimler könnte einem Medienbericht zufolge seinen Großaktionär Abu Dhabi verlieren. Der Staatsfonds Aabar wolle sein Engagement bei den Schwaben beenden, berichtet das „Manager Magazin“ unter Berufung auf Konzernkreise. Derzeit liefen die Verhandlungen über die Modalitäten. „Uns ist nichts bekannt, dass Aabar seinen Anteil reduzieren will“, sagte ein Daimler-Sprecher am Donnerstag. „Es hat auch keine Gespräche darüber gegeben.“

Aabar war während der Wirtschaftskrise vor drei Jahren mit gut 9 Prozent bei Daimler eingestiegen und damit auf einen Schlag zum größten Aktionär der Schwaben geworden.