• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Autoindustrie: Peking steigt bei Daimler ein

24.07.2019

Stuttgart Die Chinesen lieben Daimler: Mit der Beijing Automotive Group (BAIC) steigt erneut ein chinesischer Autokonzern als Investor bei Daimler ein. BAIC, seit vielen Jahren Kooperationspartner der Stuttgarter in China, hat sich fünf Prozent gesichert, wie die Firmen am Dienstag mitteilten. Neben einer direkten Beteiligung von 2,48 Prozent habe man das Recht auf den Erwerb weiterer Stimmrechte von 2,52 Prozent, erläuterte BAIC in Peking.

Mit dem Anteilserwerb werde die bisherige Zusammenarbeit unterstrichen und gestärkt, hieß es. BAIC ist unter einer stattlich geführten Dachgesellschaft Pekings angesiedelt. Man betreibt auch andere interessante Kooperationen, etwa mit Hyundai.

Daimler begrüßte den Einstieg. „Dieser Schritt festigt unsere erfolgreiche Partnerschaft und ist ein Vertrauenssignal in die Strategie und das Zukunftspotential unseres Unternehmens“, betonte Vorstandschef Ola Källenius. „Der chinesische Markt ist und bleibt eine entscheidende Säule unseres Erfolgs – nicht nur für den Absatz, sondern auch für unsere Entwicklung und Produktion.“

Mit BAIC als Partner produziert Daimler in China in dem Gemeinschaftsunternehmen Beijing Benz Automotive. Auch im Vertrieb sowie bei Forschung und Entwicklung arbeiten beide Konzerne zusammen. China ist für Daimler der größte Einzelmarkt, auch wenn die Dynamik dort zuletzt merklich nachgelassen hatte. Daimler war 2013 selbst bei der BAIC-Tochter BAIC Motor eingestiegen und hält heute knapp zehn Prozent der Anteile.

Über einen möglichen Einstieg von BAIC bei Daimler war schon seit einiger Zeit spekuliert worden. Beide Unternehmen haben schon seit Jahren Kontakt. 2013 unterzeichneten sie eine Vereinbarung, wonach sich Daimler mit 12 Prozent an BAIC Motor, der Pkw-Sparte von BAIC, beteiligen sollte. Damit war Daimler früh dran: Es soll die erste Beteiligung eines ausländischen Automobilunternehmens an einem chinesischen Hersteller gewesen sein.

Der ebenfalls chinesische Autobauer Geely hatte Anfang 2018 auf einen Schlag knapp zehn Prozent der Daimler-Anteile erworben. Man ist seither größter Einzelaktionär.

Mit Geely versucht Daimler einen Neustart für seinen Kleinwagen Smart – ebenfalls in einem Gemeinschaftsunternehmen. Entwicklung und Produktion sollen dann vollständig in China erfolgen.

Ein weiterer Großaktionär von Daimler ist Kuwait. Er hält nach letzten Angaben gut sechs Prozent der Anteile.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2040
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.
DIE WIRTSCHAFT

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.