Lindern - Nach dem Rettungseinsatz am Dienstag in Lindern, bei dem 27 Kinder der Grund- und Oberschule medizinisch behandelt wurden, haben Polizei und die Gemeinde Lindern die Suche nach der Ursache fortgesetzt. Aktuell gibt es keine Beweise für den in erster Linie aufgetretenen Juckreiz bei den betroffenen elf- und zwölfjährigen Schülern. Auch die Befragung einiger Kinder brachte keine neuen Erkenntnisse, so die Polizei am Freitag.
Den 27 Kindern geht es gut, alle können wieder am Schulunterricht teilnehmen. Schon am Dienstag hatte die Feuerwehr Messungen in dem betroffenen Klassenzimmer durchgeführt, konnte jedoch keine Gefahrstoffe feststellen. Die Gemeinde Lindern hat einen Gutachter eingeschaltet, der in der kommenden Woche den Klassenraum näher untersuchen wird. Polizei, die Gemeinde Lindern und die Schulleitung der Schule in Lindern haben nach wie vor ein hohes Interesse, die Ursache für die Beschwerden, die die Kinder hatten, zu finden.
Lindern Bürgermeister Karsten Hage setzt weiter auf eine Klärung der Ursache. Bereits am Mittwoch hatte er allen an der Hilfsaktion beteiligten Rettern und Helfern seinen Respekt gezollt. Er sei vom Funktionieren der Alarmierungs- und Rettungskette sehr beeindruckt. Hage hatte auch weitere Messungen durch die Feuerwehr angekündigt.
