SüRWüRDEN - Das 25-jährige Bestehen der Werbegemeinschaft Stadland feierten rund 70 Mitglieder in feierlicher Runde mit Buffet und Tanz im „Kiek mol rin“ in Sürwürden. Während dieser Feier hatte der Vorsitzende Michael Freibote die ehrenvolle Aufgabe, einige Mitglieder für ihre langjährige Vorstandstätigkeit zu ehren.
Zu Ehrenmitgliedern wurden Udo van Norden und Horst Wieting ernannt. Udo van Norden war der erste Vorsitzende der Werbegemeinschaft und hatte dieses Amt bis zum Jahre 1989 inne. Sein Nachfolger war Horst Wieting, der bis 2005 Vorsitzender der Werbegemeinschaft Stadland war.
In dieser Zeit wurde die Gewerbeschau zur Wesermarschschau und es wurden Kontakte zu Riestedt und Schwerin in der ehemaligen DDR aufgebaut.
Eine Urkunde für ihre Vorstandstätigkeit erhielten zudem Anke Oeltjen und Petra Haase.
Michael Freibote ging in seiner Begrüßung auf die Entstehung der Werbegemeinschaft Stadland ein und erinnerte an die Anfänge, die in das Jahr 1979 führen.
Damals gab es zunächst einen losen Zusammenschluss von Stadlander Gewerbetreibenden, die es sich zur Aufgabe machten, ihre Leistungskraft und ihren Service über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt zu machen. Es wurde eine erste Gewerbeschau organisiert, die auf Anhieb ein großer Erfolg für alle Beteiligten war.
Weitere Ideen wie das Aufhängen von Weihnachtsbeleuchtung und der Weihnachtsmarkt entstanden.
Schließlich kam es am 17. Oktober 1983 zur Gründung der Werbegemeinschaft Stadland mit dem 1. Vorsitzenden Udo van Norden, der auch schon der vorherigen Werbegemeinschaft vorgestanden hatte.
Noch heute sei das Ziel der Werbegemeinschaft Stadland, die Gemeinde über ihre Grenzen hinaus bekannt zu machen. Dies insbesondere seit Öffnung des Wesertunnels, der dem Ort wesentlich weniger Durchgangsverkehr bescherte.
Gemeinsam wolle man in Zukunft auf Messen und Ausstellungen Stadland und seine Gewerbetreiber bekannt machen, erklärte der Vorsitzende und wies auf die für 2009 geplante erneute Auflage der Wesermarschschau hin.
Hier sollen auch interessierte Vereine die Möglichkeit bekommen, sich auf einer neu errichteten Bühne einem breiterern Publikum präsentieren zu können. Im Stundentakt soll ein Wechsel der Vereine stattfinden, so dass viele Interessenten berücksichtigt werden können.
Der Wesertunnel habe sich sicherlich negativ auf viele Betriebe ausgewirkt, gab Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold in seiner Ansprache zu bedenken. Dennoch seien die Wesermarschschau und eine kompakte Präsentation auf weiteren Messen und Ausstellungen wichtig für den Handel, die Handwerker und Dienstleister, um langfristig am Markt bestehen zu können.
