OLDENBURG/ HANNOVER/ JWE - Das Schlichtungsverfahren im Tarifstreit der Diakonie ist ausgesetzt worden. Am vergangenen Freitag war den ganzen Tag bis drei Uhr Sonnabendmorgens über die anstehenden Tarifveränderungen für die rund 30 000 Beschäftigten verhandelt worden.

Der als Schlichter eingesetzte stellvertretende Präsident des niedersächsischen Landesarbeitsgerichts, Dr. Heinrich Kiel, verordnete beiden Parteien nun eine Denkpause bis zum 8. Juni. Dann soll das Verfahren wieder aufgenommen werden. Über den Stand der Gespräche wurde nichts mitgeteilt.

In dem Tarifstreit hatten die Arbeitgeber 2,3 Prozent mehr Gehalt angeboten, die Mitarbeiter hatten 3,8 Prozent gefordert. In Oldenburg war es im Zuge der Tarifauseinandersetzungen am 12. Mai zur einer Protestveranstaltung gekommen.