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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Telekom will Spitzelaffäre abstreifen

17.11.2010

BONN Die Telekom bemüht sich um Wiedergutmachung für die Spitzelaffäre. Das Unternehmen spendet rund 1,7 Millionen Euro wegen der Ausschnüffelei von Aufsichtsräten, Journalisten und Betriebsräten in den Jahren 2005 und 2006 an gemeinnützige Organisationen. Damit solle das schwer gestörte Vertrauensverhältnis zu Arbeitnehmervertretern und den Medien wiederhergestellt und verbessert werden, sagte Telekom-Datenschutzvorstand Manfred Balz am Dienstag. Er sprach von einer „Geste der Verständigung“.

Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften begrüßten den Schritt. Es sei auch wichtig gewesen, dass sich das Unternehmen mit einer Ehrenerklärung und Entschuldigung persönlich an die Opfer gewandt habe, betonte der „Verdi“-Bundesvorstand und stellvertretende Telekom- Aufsichtsratschef Lothar Schröder. Unzufrieden zeigte sich der Gewerkschafter allerdings weiterhin mit der Aufklärung der Affäre. Vor dem Bonner Landgericht wird derzeit noch gegen einen Beschuldigten verhandelt.

Die Telekom hatte 2005 und 2006 die Verbindungsdaten von 50 bis 60 Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat und Journalisten abgeglichen, um undichte Stellen zu finden. Die Telekom selber hatte 2008 nach Medienberichten Anzeige gegen unbekannt gestellt. Ermittlungen gegen den damaligen Vorstandschef Kai-Uwe Ricke bzw. Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel wurden eingestellt.

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